Improvisierte Musik kann schnell reagieren, auch auf das derzeit von viel Gewalt und Flucht geprägte Weltgeschehen. Das Moers Festival wird dies vom 22. bis 25. Mai mit internationalen Gästen beweisen können. Als Artist in Residence ist Colin Stetson eingeladen; auch viele junge MusikerInnen sind dabei.
Über 200 originale Filmrequisiten und eine interaktive Tour erwartet die Fans der weltbekannten Star Wars-Saga im Odysseum Köln.
Religion wirkt bei gewalttätigen Konflikten wie Öl im Feuer – darin sind sich die Teilnehmer der internationalen atheistischen Tagung einig. Mit dieser wollen sie ein Zeichen gegen Fundamentalismus setzen.
Ende Mai wird es skandinavisch. Robert Borgmann inszeniert Ende Mai Knut Hamsuns „Segen der Erde“, während auf dem Festival „theaterszene europa“ an der Studiobühne die freie Szene von Schweden zum Zuge kommt.
In Frankreich wurde der Preis für Kinotickets für Kinder auf 4 Euro gesenkt; das Experiment wurde zu einem Erfolg.
Komponist und Filmemacher Christian von Borries reflektiert über die Geschichte der Vereinnahmung von Musik durch politische und militärische Zusammenhänge auf Einladung der Akademie der Künste der Welt.
Mit neuem Selbstbewusstsein tritt die Kölner Tanzszene auf. Beim Open Space, dem größten Treffen der Tanzszene seit Jahren, wurden grundlegende Fragen diskutiert und strategische Ziele erarbeitet. Jetzt ist die Stadt gefordert.
In „Der Zauberer von Oz“ geht es auch auf der Bühne farbig zu, zumindest in der einfallsreichen Gelsenkirchener Inszenierung. Außerdem: Ein Rückblick auf „Oliver!“ in Koblenz.
Wird Terroristen und Massenmördern wie Anders Breivik, Nazis und IS-Soldaten zu viel psychologisches Verständnis entgegengebracht? Klaus Theweleit plädiert in seinem Essay „Das Lachen der Täter“ für ein Durchschauen ihrer Begründungssprache.
Der spanische Fotograf Pep Bonet taucht in das Milieu von Leid und Krieg ein. Der Raum, in dem Menschen leben, ist sein Sujet, in Bangladesch, in Brasilien oder Mogadischu.

An die Grenzen
Die Filmstarts der Woche
Große Stimmen am Rhein
Reihe „Weltstars in Bonn“ an der Oper Bonn – Prolog 10/26
Anwältin der Filmfiguren
„Revanche“ im Filmhaus – Foyer 10/26
Naturgewalten
„Das Unwetter“ von David Wautier – Vorlesung 10/26
Neue Gräber braucht das Land
Analog Theater und studiobühneköln zeigen „Keyenberg 3“ in der TanzFaktur – Auftritt 10/26
Schönheit im Alltag
Ausstellung „Locals“ in der Hamburger Manufaktur „Freddy Schilling“ in Köln-Ehrenfeld – Kunst 10/26
All die Menschen, Masken und Skelette
James Ensors Druckgraphik in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach – kunst & gut 10/26
Die Grande Dame der Erotik
„Das Reine und das Unreine“ von Colette – Textwelten 10/26
Grenzenlose Klangkultur
Das Festival Multiphonics in Köln – Improvisierte Musik in NRW 10/26
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen