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Locas in Love oder Gorilla Club – wer weiß das schon?
Foto: Katharina Gierlach

Neue Namen, alte Bekannte

29. November 2018

Überraschungen und Altbewährtes zum Jahresausklang – Unterhaltungsmusik 12/18

„A Short Week-End is better than no Week-End at all“ dachten sich die Veranstalter des „Week-End“-Festivals, als sie nach der Absage der Ausgabe für 2018 in viele enttäuschte Gesichter blickten. Daher gibt es jetzt ein eintägiges Surrogat mit der Afro-infizierten Elektronik des Italieners Khalab, der Noise-Elektronik der Chinesin Pan Daijing,afrikanischer Folklore der legendären Stella Chiweshe aus Simbabwe, experimentellen Pop der Russin Kate NV und ein Set des belgischen DJ Nosedrip (7.12., 20 Uhr, Stadtgarten). Die Kölner Lokalmatadore Locas in Love gibt es inzwischen zweimal.

Einmal unter dem Namen Gorilla Club als Band für Kinder. Im Frühling erschien das Debüt „1-2-3-4!“, am 9.12. treten sie um 15 Uhr im Alten Pfandhaus auf. Als Locas in Love machen sie schon seit 2001 allerschönsten Indie-Pop. Live gibt es das am selben Tag um 19 Uhr ebenfalls im Alten Pfandhaus in Form ihrer elften Wintergala – eine feierliche Sause mit Gästen. Hinter dem Namen Spirit Fest verbergen sich das japanische Indie Pop-Duo Tenniscoats und Mitglieder von The Notwist. Die seit Jahrzehnten für immer wieder experimentierfreudigen, unkorrumpierbaren Independent Rock mit guten Melodien und klanglicher Rafinesse stehen (10.12., 20 Uhr, King Georg).

Cypress Hill gelten als ewig-bekiffte Garanten gut abgehangener Hip-Hop-Beats und schnoddriger Reime. Das machen sie nun schon seit 30 Jahren, auch wenn dabei nur neun Alben herausgekommen sind. Aber man muss gerechterweise noch einige Solowerke und Nebenprojekte zur Diskografie von DJ Muggs, B-Real, Sen Dog sowie Percussionist Eric Bobo hinzuzählen. Auf dem neuen Album „Elephants on Acid“ lassen sie jedenfalls nicht nach (12.12., 18.30 Uhr, Palladium). 2018 war ein gutes Jahr für Chilly Gonzales. Das lag unter anderem daran, dass die Kino-Dokumentation „Shut Up and Play the Piano“ zunächst auf der Berlinale erfolgreich seine Premiere feierte und im Herbst dann regulär in die Kinos kam. Daneben erschien auch sein neues Album „Solo Piano III“. Kein Wunder, dass schon jetzt die Karten für seine beiden traditionellen Jahresausklangskonzerte in der Philharmonie knapp werden (28., 29.12., je 20 Uhr, Kölner Philharmonie).

Christian Meyer-Pröpstl

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