Die Vorstellung, dass die eigenen Großeltern Nazis waren oder mit dem NS-Regime kollaboriert haben könnten, ist für viele Deutsche unangenehm – in Bezug auf die eigenen Verwandten gilt die Unschuldsvermutung. Doch entspricht das auch der Wirklichkeit? In ihrem Roman „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ versucht Judith Hermann, Licht ins Dunkel ihrer Familiengeschichte zu bringen. Ihre Suche führt sie ins polnische Radom, hier war ihr Großvater für die SS im Einsatz. Im Mai liest sie aus ihrem Werk. Vorab können Besucher:innen sich die Wechselausstellung „Nach Hitler: Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ ansehen.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit | Di 5.5. 19 Uhr | Haus der Geschichte Bonn | 0228 916 50
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