Im letzten Sommer spielten bei der Veranstaltung „Heimatlieder aus Deutschland“ in der Komischen Oper Berlin in Deutschland lebende Musiker aus aller Welt Lieder aus ihrer Heimat: Portugiesischen Fado und serbische Vokalmusik, afrikanische Sounds und asiatische wie arabische Stücke vereinten einen Sound der Migration. Nun gastiert das Projekt an der Kölner Akademie der Künste der Welt im Rahmen der Reihe „Pluriversale“. Der Initiator Mark Terkessidis hat für Köln unter dem Titel „Klang der imaginären Heimat“ den Heimatbegriff in der Musik thematisiert (3.-5.10., Depot 1, Stadtgarten, King Georg). Yann Tiersen ist wohl immer noch vor allem für seinen Soundtrack zu „Die fabelhafte Welt der Amélie“ bekannt. Dabei hat der Multiinstrumentalist mit Neigung zur Minimal Music schon eine Unmenge an Alben veröffentlicht. In diesem Jahr kam mit „Infinity“ ein euphorisches Popalbum hinzu, das er nun live vorstellt (6.10., 20 Uhr, Gloria). Jens Friebe in dieselbe Schublade zu stecken, ist sicher grob fahrlässig. Aber das Titelstück des neuen Albums „Nackte Angst zieh dich an wir gehen aus“ ist ähnlich euphorischer Klassizismus-Pop (8.10., 20.30 Uhr, Stadtgarten). Von Jens Friebe zu Die Sterne überzuleiten ist dann wirklich ein Leichtes. Die Hamburger Kollegen stellen einen Tag später ihr neues Album „Flucht in die Flucht“ vor. Die dienstältesten Vertreter der Hamburger Schule haben ihren Ausflug in die Clubmusik beendet und spielen wieder analoge Popsongs für die Indie-Crowds (9.10., 20 Uhr, Gebäude 9).

An die Grenzen
Die Filmstarts der Woche
Große Stimmen am Rhein
Reihe „Weltstars in Bonn“ an der Oper Bonn – Prolog 10/26
Anwältin der Filmfiguren
„Revanche“ im Filmhaus – Foyer 10/26
Naturgewalten
„Das Unwetter“ von David Wautier – Vorlesung 10/26
Neue Gräber braucht das Land
Analog Theater und studiobühneköln zeigen „Keyenberg 3“ in der TanzFaktur – Auftritt 10/26
Schönheit im Alltag
Ausstellung „Locals“ in der Hamburger Manufaktur „Freddy Schilling“ in Köln-Ehrenfeld – Kunst 10/26
All die Menschen, Masken und Skelette
James Ensors Druckgraphik in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach – kunst & gut 10/26
Die Grande Dame der Erotik
„Das Reine und das Unreine“ von Colette – Textwelten 10/26
Grenzenlose Klangkultur
Das Festival Multiphonics in Köln – Improvisierte Musik in NRW 10/26
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen