Was für eine Ausstellung könnte dem 100-jährigen Jubiläum und der Wiedereröffnung eines Museums angemessen sein? Müsste sie nicht aus den eigenen Sammlungsbeständen originell zusammengestellt sein, diese repräsentieren und dabei leicht und anregend ihr Thema vermitteln? Auf die Schau „Von Istanbul bis Yokohama“ trifft all das zu. Nach einer recht langen Phase der Renovierung zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst nun erstmals die historischen Fotografien, die der Museumsgründer Adolf Fischer und seine Frau auf ihren Reisen nach Ostasien erworben haben. Ausgestellt sind rund 350 Fotografien des 19. Jahrhunderts, die sich den Stationen der Schiffsroute von Istanbul über Ägypten und Singapur bis nach Japan und China widmen – sie stellen ein Drittel der Museumssammlung mit Aufnahmen aus einer Zeit dar, als die Fotografie eine aufwändige Pioniertat war. Adolf Fischer hat ihr übrigens eine praktische Bedeutung zugesprochen: „Eine Reisebeschreibung ohne Bilder ist heute ein Unding, interessiert niemanden. Dies ist nun einmal der Zug der Zeit, und es ist recht so, denn das Bildchen veranschaulicht wunderbar das geschriebene Wort.“ (1898)

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Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
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Neues Vertrauen
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Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen