„Art & Amen" steht etwas lax außen an der Kirche St. Michael am Brüsseler Platz. In der Kirche haben der Architekt Breg Horemans und der Theatermacher Gert-Jan Stam ihre Installation „Hall 02" aufgebaut. Unter dem Namen Taat arbeiten die beiden an der Verschränkung von Theater und Raum. Insgesamt 33 Projekte sind geplant, an deren Ende das ideale Gebäude steht, das zugleich ein Theaterstück ist. Man betritt den Kölner Parcours aus 25 Räumen durch eine Tür und steht plötzlich in einem dunklen Gang. Anders als bei Gregor Schneiders Installation „Neuerburgstraße 21" ist man hier allerdings nicht auf sich allein gestellt: Im Nebenraum sind Schritte eines Nachbarn zu hören. Man ist gezwungen gemeinsam eine Tür zu entriegeln, um überhaupt weiterzukommen. Dann geht es vorwärts in ständiger Bezogenheit zum anderen – die kleineste soziale Einheit sind schließlich zwei Personen. Jeder hat hier zwar seinen Parcours, doch man fühlt sich auf merkwürdig selbstverständliche Art verbunden. Immer neue Durchblicke halten diese Bezogenheit wach.

An die Grenzen
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Schnitt für Schnitt
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Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
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Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
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Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
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Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen