Für Söhne und Töchter gehört es zum Schwersten im Leben, von ihren Eltern Abschied zu nehmen, wenn der Tod bevorsteht. Der Protagonist in Andreas Schäfers neuem Roman „Die Schuhe meines Vaters“ erfährt, dass der Vater in ein künstliches Koma versetzt werden musste und mit seiner Erlaubnis nur noch „abgeschaltet“ werden kann. Nun kommt alles in ihm hoch, was den Vater und was das komplizierte Vater-Sohn-Verhältnis ausgemacht hat – Gedanken, die bereits Teil eines Trauerprozesses sind. Der viele Jahrzehnte deutscher Zeitgeschichte überblickende Roman des 53-jährigen Anna-Seghers-Preisträgers erschien bei DuMont. Auch im Livestream.
Andreas Schäfer: Die Schuhe meines Vaters | Mo 28.11. 19.30 Uhr | Literaturhaus Köln | 0221 995 55 80
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