Es gibt immer wieder Entscheidungen, die dem Leben eine völlig andere Richtung geben können. Was aber, wenn es nicht die eigene Entscheidung ist? „Die Namen“ ergründet die Frage des „Was wäre, wenn?“ anhand der Namensgebung der Eltern. 1987 ist Cora auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden. Laut Familientradition ihres Mannes müsste er dessen Namen erhalten und sich in die Gordons der Familie einreihen. Auf dem Weg spricht Cora mit ihrer Tochter Maia über die Namenswahl. Sie selbst würde Julian bevorzugen, während Maia ihren Bruder Bear nennen würde – soweit der Prolog. Daraufhin zeichnet die Autorin die Konsequenzen dieser Wahl nach. In einer Zukunftsvariante wird es tatsächlich der Name Bear, in einer anderen setzt Cora ihren eigenen Wunsch in die Tat um, während sie in der dritten der Erwartung ihres Mannes Folge leistet.
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