Wenn die Vergangenheit sich im Kreis bewegt: In ihrem Debütroman „Unerwünschte Töchter“ spürt Miriam Carbe den wiederkehrenden Mustern in ihrer Familiengeschichte nach. Die Erzählung beginnt Ende des 19. Jahrhunderts bei ihrer Urgroßmutter Margarethe. Während des 1. Weltkrieges stirbt ihr Mann und ihre Tochter Marianne muss ohne einen Vater aufwachsen. Später, im nächsten Weltkrieg, arbeitet Marianne für einen Wehrmachtsoffizier, von dem sie schwanger wird. Und auch ihre Tochter Monika kriegt in den 60er-Jahren ein uneheliches Kind, das wegen seiner schwarzen Haut für Aufsehen sorgt: Dieses Kind ist Miriam, die Autorin selbst. Mitte September ist sie im Literaturhaus Köln zu Gast.
Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter | 14.9. 19.30 Uhr | Literaturhaus Köln | 0221 99 555 80 | literaturhaus-koeln.de
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