Deutschland kennt Aga bislang nur als das Land der Mörder. Doch als die Lage in der polnischen Heimat durch die antisemitische Hetze der Kommunistischen Partei zunehmend bedrohlich wird, reisen sie und ihre Eltern notgedrungen über Israel nach Deutschland. Die Familie kommt schließlich im Haus einer jüdischen Gemeinde an, wo sie eine tiefe Sprachlosigkeit empfängt, die Aga erst nach und nach zu verstehen beginnt. Im Literaturhaus liest Agnieszka Lessmann aus ihrem autofiktionalen Debütroman „Aga“ über das Schweigen nach der Shoah.
Agnieszka Lessmann: Aga | Mi 10.12. 19.30 Uhr | Literaturhaus Köln | 0221 995 55 80
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