Georges Remi alias Hergé hat Ende der 1920er Jahre einen Reporter und seinen Hund als Fortsetzungsgeschichte in einer Zeitung nach Russland geschickt. Daraus sollte eine der bekanntesten Comic-Figuren und mit der Ligne Claire einer der einflussreichsten Zeichenstile werden. „Tim im Lande der Sowjets“ erschien allerdings in der rechtskonservativen, klerikalen Zeitung „Le XX Siècle“. Dessen radikaler Führer war Pater Norbert Wallez, der Hergé dann auch zu dem höchst rassistischen, pro-kolonialistischen Comic „Tim im Kongo“ anstiftete. Und so ist der Comic, der nun auch in einer behutsam vollzogenen Kolorierung vorliegt, nicht sonderlich subtile antikommunistische Propaganda. Den Stalinismus in einigen Punkten vielleicht gar nicht so unpassend illustrierend, ist Tims Russlandreise aber vor allem spannend, weil man Seite für Seite beobachten kann, wie ein Klassiker entsteht. Spätere Werke sind besser recherchiert und nicht derart politisiert, aber auch nach dem zweiten Weltkrieg hatte Hergé mit Antisemitismusvorwürfen zu kämpfen (Carlsen).
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