Über vier Jahrzehnte hat es gedauert, bis Barbara Trapidos Roman „Brother oft the More Famous Jack“ auch bei uns erscheinen konnte. Nun lautet der Titel dieses Debüts „Fliegender Wechsel“, das der Südafrikanerin 1982 auf Anhieb den angesehenen Whitbread Prize einbrachte. Man spürt sogleich, dass ihre Romanwelt aus einer anderen Zeit kommt. In der Eröffnungsszene bewirbt sich Katherine, aus deren Perspektive erzählt wird, als Erstsemester in Oxford um einen Platz in der Klasse von Professor Jacob Goldman. Es braucht nicht mehr als drei Sätze und die beiden sprechen über Sex. Später erfährt Katherine, dass die Goldmans sechs Kinder haben, eine Tatsache, die Jacob mit dem Hinweis „Wir ficken gerne“ quittiert. Und dennoch, hier geht es nicht um übergriffiges Verhalten. Katherine wird Jane Goldman und die Kinder auf ihre Weise lieben lernen. Es ist eine intellektuelle Noblesse, die damals noch den Ton in jener intellektuellen englischen Mittelschicht bestimmte, deren Stimme nach dem Brexit scheinbar verstummt ist ...
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