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Es gibt 329 Beiträge von woelffchen

Die Mühle und das Kreuz

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Bildbeschreibung

28.11.2011

Ein außerordentlich faszinierender Film über das Gemälde "Die Kreuztragung Christi" von Pieter Bruegel aus dem 16. Jh.

Der Betrachter wird hineingenommen in das Zeitalter der spanischen Inquisition in Flandern und erlebt das tägliche Leben der Menschen - der Armen und der Reichen, der Guten und der Bösen, der Verbrecher, der Ketzer und deren erbarmungslosen Verfolger.

Ein imponierendes Gemälde der damaligen Zeit.

Cheyenne - This must be the Place

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Sean Penn - nochmal reif für den Oscar

27.11.2011

Großartig - der beste Sean Penn, den ich je gesehen habe. Unglaublich, diese Verwandlung!

Der Film an sich: Ein bildgewaltiges Road-Movie durch Zeit und Raum. Es gibt darin eine Vielzahl von Charakteren: böse und gute, infantile, blasierte, intelligente, bizarre usw. in
einer derart großen Ansammlung von bemerkenswerten Situationen, wie man sie sonst kaum zu sehen bekommt.

Letztlich: Ein interessanter, nachdenkenswerter und daher sehenswerter Film - nichts für einen oberflächlichen Betrachter, auch wenn der rein am Optischen Interessierte ebenfalls auf seine Kosten kommt.

Der Fall Chodorkowski

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Staatsfeind Nr. 1

20.11.2011

Ein hervorragender Dokumentarfilm über Aufstieg und Fall des Herrn Chodorkowski.
Informativ, gut recherchiert - soweit die russische Regierung das zuließ - sachlich und neutral, interessante und wichtige Interviews mit seinen damaligen, emigrierten Mitarbeitern. Dazu noch fantastische Kurz-Comicfilme über das Leben von Chodorkowski. Alles in allem: sehr sehenswert für Zuschauer mit Interesse am augenblicklichen Zeitgeschehen.

Personales Fazit: Wie kann man nur so dumm sein, sich mit einem diktatorischen Regierungschef - trotz vorhergegangener Warnungen - so anzulegen?!

Eine dunkle Begierde

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Scheintot

16.11.2011

Eine ziemlich lahme Story, diese Dreiecksgeschichte mit C.G. Jung, S. Freud und S. Spielrein, wie sie hier umgesetzt wird. Selbst dem leidlich in Sachen Psychoanalyse bewanderten Betrachter vergeht bald das Interesse, zu erfahren, wie die Sache weiter- bzw. ausgeht.
Wenn sich die Psychoanalyse im Laufe der Jahrzehnte selbst ebenso lahm entwickelt hätte wie dieser Film, würde heute wohl kaum jemand mehr darüber reden.

Merke: Ein Film steht und fällt mit dem Drehbuch.

Meek's Cutoff

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Anti-Western

16.11.2011

Vermutlitch war der "Wildie Westen", wie er uns bisher dutzendweise gezeigt wurde - mit harten, unerschrockenen Männerhelden, anschmiegsamen, lieben Frauen und Mädchen, jeder Menge Schlägereien und rauchenden Colts, und natürlich den Bösewichten und Halunken - gar nicht so wild, sondern eher so, wie hier in Meek's Cutoff sehr realistisch gezeigt.

Ein stilles Drama im Westerngewand - ein hartes, entbehrungsreiches Leben auf dem Treck in den gelobten Westen. Sehr sehenswert.

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der "Einhorn"

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Super!!!

06.11.2011

Furios und atemberaubend, was S. Spielberg da auf die Leinwand zaubert!

Atemberaubend allerdings in zweierlei Hinsicht: Phantastisch, wie er Tim und Struppi und die anderen zum Leben erweckt, wie er großartige Szenarien und intelligente Szenenübergänge erzeugt, mit Witz und Ironie die Figuren durch das ganze Abenteuer lanciert - aber auch atemberaubend in der Hinsicht, daß man vor lauter action kaum noch Zeit hat, mal ruhig durchzuatmen - weder als Acteur auf der Leinwand noch als Zuschauer im Kinosessel. Es sprudelt alles förmlich vor unbändigem Ideenreichtum, daß man sich manchmal eine kleine Atempause wünschte.

Jedoch - alles in allem: Ein Meilenstein in der Kinogeschichte - nicht nur als Comic-Verfilmung.

Die Höhle der vergessenen Träume

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Chuzpe

06.11.2011

Vielleicht muß man Werner Herzog heißen, um aus dieser begrenzten Materie einen abendfüllenden, 90 Min. langen, weil redundanten, Dokumentarfilm in 3D konstruieren zu können bzw. zu dürfen.

Alles in allem ein Thema, welches in einem 15-minütigen Dokumentarfilm fürs Fernsehen umfassend abgehandelt werden könnte.
Und wenn ich dann noch an die dürftigen, spekulativ-evolutionistischen Kommentare und
Mutmaßungen im Stile eines Märchenonkels, und an die triefende Hintergrundmusik denke, wird mir im Nachhinein noch mal ganz schlecht.

Wie gesagt, man muß wohl W.H. heißen - wobei ich mich immer wieder frage, auf Grund welcher Leistungen er es zu diesem berühmten Namen gebracht hat - um Derartiges in die deutschen Kinos bringen zu dürfen.

Die Prinzessin von Montpensier

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Damals wie heute

02.11.2011

Die Menschen haben sich nicht geändert in puncto "Die geheimen Torheiten der Leidenschaft" - im 16. Jahrh. genau so wie heute.

Anhand dieses aufwändigen und prachtvollen Kostümfilms, mit engagierten Schauspielern und einem interessanten Drehbuch, werden die Leidenschaften und ihre fatalen Auswirkungen in der High Society während der Religionskriege anschaulich demonstriert. Nicht unbedingt historisch verbürgt verschafft dieser Film 139 unterhaltsame und lehrreiche Kinominuten.

Merke: Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. (F. Grillparzer, 1791 - 1872)

Charlotte Rampling - The Look

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Nichtssagend und belanglos

30.10.2011

Leider ein nichtssagender und langweiliger Doku über die Schauspielerin Ch. R., die sich - neben einigen, z.T. interessanten Filmausschnitten aus früheren Filmen - in langen Dialogen selbst darstellt, wobei ihr einige Personen aus ihrem abwechselungsreichen Leben zur Seite stehen.

"Nichts Neues unter der Sonne" könnte man ihre Lebenserfahrungen bezeichnen, und da, wo sie als femme fatale versucht, etwas aus dem "normalen" Rahmen zu fallen, indem sie z.B. sagt, für sie gäbe es im Leben keine Tabus, kommt sie in den sexuellen Bereich, wo sie, sozusagen als Beweis für ihre These, obszöne Fotos von sich und ihrem Partner zeigt.

Was ist das für ein Mensch, für den es keine Tabus gibt - keine moralischen, keine ethischen, keine sonstwelchen? Ein Nihilist - oder was sonst?

Arme Charlotte!

Contagion

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Ansteckend

24.10.2011

Ansteckend ist dieser Film von Meister S. Soderbergh in zweierlei Hinsicht. Zum einen als außerordentlich spannender und in ruhigen Bildern daherkommender Endzeit-Thriller in einer mehr und mehr aus den Fugen geratenden Welt. Zum anderen hins. der Beklemmung, die er mit Hilfe hervorragender Schauspieler und einem perfekten Drehbuch verbreitet.
Dieser Spannung kann man sich kaum entziehen. Sehenswert also für jeden, der im Kino ein Refugium sieht, in welchem er mal für 2 Stunden der Realität dieser Welt entrückt ist, obwohl die projezierte Realität dieses Film möglicherweise irgendwann mal die Erde wird heimsuchen können.

Und dann: Gute Nacht, Großmutter!

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