James Bond 007 - Casino Royale
USA 2006, Laufzeit: 145 Min., FSK 12
Regie: Martin Campbell
Darsteller: Daniel Craig, Dame Judi Dench, Mads Mikkelsen, Eva Green, Jeffrey Wright, Simon Abkarian, Ludger Pistor, Giancarlo Giannini, Ivana Milicevic, Jesper Christensen
>> www.sonypictures.com/homevideo/casinoroyale/index.html
Soziopath im Designeranzug
Marylou (161), 19.05.2007
Bond war nie mein Ding, aber die immer wiederkehrende Ansage, das sei "der neue Bond" und mal ganz anders, hat mich doch gelockt. Bond kein alles-was-nicht-bei-drei-auf-denBäumen-ist-vögelnderr Agentenwitz? okay, angeguckt.
Vorher war Bond ja der galante Verfüher (lach), der mit dem Martiniglas in der einen und einer fast nackten Ische in der anderen den Bösewichtern mit einer Kopfnuss den Garaus gemacht hat.
Dieser Bond hier ist die ganz harte Sau. Find ich an sich gar nicht übel das Bond jetzt soziophatisch ist, fit wie ein Turnschuh und den ganzen Film unterwegs, als würde er den Iron-Man jeden morgen vor der Arbeit absolvieren. Das er die erste Lady hat abblitzen war ganz was Neues.
Die Aktion ist wirklich deluxe - da steckt Mühe hinter, die anerkannt werden muß. Die Verfolgungsjagd am Anfang ist allererste Sahne.
Komen wir zu Craig: Er wird ja gern für die harten Rollen gebucht, aber er will mir einfach nicht so richtig da rein passen. Hart und cool gucken ist nicht so seine Spezialität, das hatten wir schon bei Layer Cake. Er ist sicher ein gutes Pokerface, aber die Mimik in dem Film ist so reduziert, das man meinen könnte, das er eine Dauerlähmung hat.
Für mich sah er so aus, als hätte er die meiste Zeit nen Finger im Po stecken oder an ner Zitrone lutschen, eher etwas unfreiwillig komisch, zu bemüht.
Vorallem tut die Synchronisation Bond nur Schlechtes, denn im Original macht Craig mit seiner Stimme den starren Gesichtsausdruck wieder wett. Die deutsche Stimme schadet der Figur enorm, die Übersetzungen teilweise unglaublich beschissen (bloody idiot : blöde Kuh. HÄ?!?)
Alles in allem unterhaltsamer Film, der einen Bond präsentiert, der mir besser gefällt als die anderen - wenn Craig noch etwas an seiner Mimink feilt.
GENIAL!
lima (4), 21.03.2007
Naja ehrlich gesagt hatte ich nie wirklich was mit den James Bond Filmen anfangen können..BIS ich diesen Film gesehen habe!Von der allerersten Minute bis zum Ende war der Film spannend und durch (natürlich) action, lustige über romantische Szenen abgerundet.Diese DVD gehört in jede DVD-Sammlung!
zu brutal
Tetischeri (79), 05.03.2007
Also im Vergleich mit den anderen James Bond Filmen viel zu brutal und sinnlos. Es gab kaum Dialoge. Vor allem am Anfang das große Schweigen im Walde. Herrn Craing nützt da auch der Waschbrettbauch nicht viel, wenn er keine Ausstrahlung, geschweige denn Charme hat. Die Story war auch sehr dünn. Mir hat der Vorspann ab besten gefallen und ich war überrascht Ludger Pistor im Film zu entdecken. Was machtn der da?
Das war hammer cool
tubis (3), 09.02.2007
Der film fand ich hammer spitze und cool *daumen hoch* ich fand echt cool und habt mir echt gut gefallen .
Einer der Besten Bond Filme
Demion (6), 24.01.2007
Also ich bin nicht gerade ein Bond Fan. Aber dieser knüpft an alte Qualitäten mit Sean Connery an.
Endlich mal ein nicht so glatter Bond wie seine Vorgänger der sich sogar verletzen kann und nicht mit einem Fingerschnipps unsichtbar ist.
Weiter so!!!
Das ist er also!
harry-angel (6), 23.01.2007
Das ist er also,der neue Bond.
Schaut man sich die Besucherzahlen allein in Deutschland an,so hat anscheinend die ganze Propaganda gegen Daniel Craig nicht gereicht,um ihn
als neuen Bond scheitern zu lassen.
Zum Film selbst:Die Action ist natürlich erste
Sahne,besonders die erste Actionszene auf dem Gerüst
fand ich atemberaubend.
Der neue Bond ist schnell und er ist hart,aber,und das finde ich klasse,nicht ausschliesslich.Ich denke da an die Szene,als er sich in voller Montur neben die unter der laufenden Dusche sitzenden,schockierten
Frau setzt und sie tröstet.Das hat mir sehr gefallen.
Fazit:Mir gefällt der neue Bond,ich werde mir auch den nächsten Film im Kino anschauen.
maßlos enttäuscht
greg (9), 20.01.2007
der Film ist schlecht.
Ich weiß überhaupt nicht was an ihm so toll sein soll. Bis auf den Vorspann der ziemlich cool gemacht ist, ist alles andere sinnloses Geprügele und Geballere. Ich machte mir nicht mal die Mühe die unsinnige Story zu verfolgen. Wozu auch!!!! Der Film gibt einem nichts, nicht mal einen kurzweiligen Spaß. Er ist unnötig brutal und fast schon abstoßend.
Nein das muss nicht sein...
GANZ OK
Iggi (5), 04.01.2007
Ich hab den film im central-filmpalast.de in kaiserslautern gesehen.Dort ist es sehr günstig, günstiger als in UCI.
Aber jetzt zum film.
Ich fand in sehr actionreich. der schauspieler war auch ganz ok, die alten James bond filme fand ich jedoch besser(wegen dem schauspieler)
Aber sonst hat an dem film nichts gefehlt
+Punkt mfg iggi
Der beste Bond-Film seit...
GEWE (14), 27.12.2006
...langer Zeit! Warum?
Vor allem weil es dem Darsteller Daniel Craig gelingt neben optischen Reizen seiner Rolle auch einen markanten Stempel aufzudrücken. Man mag unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob einem das neu kreierte Image gefällt, jedenfalls ist es vorhanden! (im Unterschied zum zwar gutaussehenden, aber stets blassen und irgendwie belanglosen Vorgänger Pierce Brosnan)
Fairerweise muss man ergänzen, dass Daniel Craig sich auch(!) deshalb so deutlich in Szene setzen kann, weil ihm das überragend gespielte Bond-Girl (Eva Green) einige Steilvorlagen dazu liefert.
Es macht einfach Spaß diesen klassisch aufgebauten Bond-Film anzuschauen. Positiv fällt insbesondere auf, dass bei den bondtypischen special-effects nach der Devise verfahren wurde, dass weniger manchmal eben doch mehr ist! In der Konsequenz wirkt das etwas "härtere" Bond-image dadurch umso glaubhafter.
Unverständlich bleibt lediglich die gegen Ende des Films etwas ungenau gezeichneten (Haupt-)Personen. Es ist merkwürdig, warum hier die Drehbuchautoren keine (wie im übrigen Film praktizierte) konsistente Linie verfolgen, sondern eher für Verwirrung sorgen...
Dennoch ist dieser Film wirklich sehenswert und
macht vor allen Dingen Spaß!
Bunt und deftig, hart und heftig
Liebster (33), 13.12.2006
James Bond ist ähnlich im Auftritt wie seinerzeit in "Liebesgrüße aus Moskau", als ew allerhand per Nahkampf zu tun hatte.
Die Damen im Film sind eine Augenweide, schön und rätselhaft wie es sich für Bond-Film-Akteurinnen gehört.
James Bond 2006 ist dem Roman-Original wieder ein wenig näher gekommen. Er fährt Serien-Pkw und Lkw zu Bruch, muß sehr aktiv sein hat viel zu leiden und steht mehr als einmal kurz vor dem Exitus. Craig gefällt mir als Bond besser als die Darsteller nach Roger Moore, pardon die Herren.. Craig ist bondiger als diese.
Der Zuschauer leidet manchmal auch weil das bunte Bild mehr zählt als die Schlüssigkeit der Handlung. Aber wegen dieser Schlüßigkeit geht kein Mensch ins Bond-Kino.
Wohl dem Zuschauer, der immer genau weiss, wer warum auf wen schiesst und wessen Maskenbildner-Blut da gerade spritzt.
Wer alle Bond-Filme gesehen hat, "muss" diesen natürlich auch sehen...*gg*
Ob der Film an sich unbedingt sehenswert ist, lass ich mal dahin gestellt.
Wer vor der Entscheidung steht, "Departed" oder Bond, der wird an "Departed" (sehenswert) mehr Thriller-, mehr Action- und mehr Schauspiel-Freude haben.
Bond-Experte ?..
Koyaanisqatsi (7), 07.12.2006
?.. bin ich zwar nicht, da das mein erster Bond im Kino war. Trotzdem einige Anmerkungen zu diesem Film, der mich fast rundum überzeugt hat. Endlich mal nicht der smarte, alleswissende, haushoch überlegene Bond. Sondern auch, wie mehrfach hier beschrieben, verletzlich, gefühlvoll, zärtlich. Mich hat vor allem die Szene vor dem Spiegel beeindruckt. Bond sieht sein blutendes Gesicht, mit sehr fragendem Blick ?
Einiges hat mir absolut gefallen. Die Verfolgungsjagd zu Beginn; endlich mal gibt es keine dröge Materialschlacht mit durch die Luft fliegenden Autos oder crashenden Panzern. Da laufen Menschen aus eigener Kraft Stahlträger hoch und vollbringen Unglaubliches auf Kränen. Das ist natürlich alles Stunt und nicht realistisch. Hat aber auf jeden Fall eine eigene Ästhetik, wohingegen ich Autostunts nach dem 75. mal wirklich nur noch als *gähn* betrachte.
Über die Fehler im neuen Bond ist einiges zu lesen, vor allem die fehlerhaften Uhren; Flugzeuge, anhand derer man Prag (statt Miami) als Drehort identifizieren kann; das kristallklare Wasser bei der Unterwasserszene; zerschossene LKW-Reifen, die plötzlich wieder intakt sind; fehlerhafte Poker-Regeln.
Einen dicken Patzer habe ich allerdings nirgendwo erwähnt gefunden: irgendwo in Afrika empfängt ein Handy eine SMS, die Bond liest. Die Zeit habe ich vergessen, sagen wir einfach 19:22:20. Bond ermittelt den Sendeort der SMS auf den Bahamas, fliegt dorthin, sucht im Securityraum die Videobänder ab, spult auf 19:22:20, und erkennt sekundengenau den Bösewicht auf dem Videobild.
Die haben wohl noch nie was von Zeitzonen zwischen Afrika und Bahamas mit unterschiedlichen Tageszeiten gehört :)
Trotz logicher Fehler und Brüchen im Handlungsablauf. Die Hauptdarsteller machen das für mich zu einem der besten Bonds. Auf jeden Fall gute Kinounterhaltung, und das ist heute selten genug.
Ein Vorredner hatte sich zur FSK ab 12 geäussert. Ich kann ihm nur zustimmen. Gestern habe ich "das Leben der andern" gesehen - ebenfalls ab 12. Irgendetwas in den Relationen ist da falsch.
Sp ...
Bruce_Wayne (73), 07.12.2006
Bevor ich so hässliche Worte benutze, muss aber noch einiges geschehen ...
"...gerührt oder geschüttelt?"
otello7788 (524), 07.12.2006
"Das ist mir doch scheißegal!" Dieser kurze Wortwechsel sagt alles aus über den neuen Bond. Daniel Craig hat ihn in der Tat neu erfunden.
Nach dem absoluten Bond-Tiefpunkt "Stirb an einem anderen Tag" ist dieser Film wieder sexy, spannend und sehr gute Unterhaltung.
Zu meinen Vorschreibern:
ES KANN DOCH NICHT SO SCHWIERIG SEIN: WENN DU WAS ÜBER DAS ENDE DES FILMS IN DEINER KRITIK SCHREIBEN MÖCHTEST, DANN SCHREIB DOCH BITTE DAS WORT "SPOILER" DAVOR. Ich und vermutlich einige andere auch, nutzen das Forum um sich zu Filmen im Vorfeld Meinungen zu holen. Vorher zu wissen, wer der Böse ist, trägt selten zu einem spannenderen Kinoerlebnis bei.
Bitch
Bruce_Wayne (73), 04.12.2006
Was Du leider verkennst, ist, dass die Dame im Buch die Verräterin ist und diese Beschimpfung aus dem tiefsten professionellen Ärger Bonds resultiert.
Wenn er im Film seine Geliebte aus dem einfachen Grund, dass sie tot ist, Schlampe nennt, gibt ihm das - ebenso wie das Pokerspiel - einen latent prolligen Anstrich, anstatt dass er charmanter Gentleman einerseits und eiskalter Profi andererseits ist.
So, nun ist alles verraten. Viel Spaß mit dem Film!
schweissnasse hände ....
tinetuschen (113), 04.12.2006
... hatte ich nach der ersten verfolgungsjagd, ich hab gezittert ... man, man ...
ich war gestern wirklich überrascht, wie sehr der film mich umgehauen hat. das craig passt habe ich mir schon gedacht, nach filmen wie layer cake (action) und the mother (charisma)... aber dass es mich dann so packen würde ... der beste bond den ich je sehen durfte, bisher .... bin gespannt auf mehr.
Bitch
Loeweneule (4), 03.12.2006
Das mit der "Schlampe" ist quasi aus der Buchvorlage übernommen. Das steht "The bitch is dead". So sehr Gentleman ist der literarische Bond nämlich nicht - das hat man allerdings inzwischen vergessen, weil nur noch die Filmfigur bekannt ist.
Anyway, meine bescheiden Meinung zu "Casino Royale": Bond is back! Alle Vorbehalte (die ich persönlich gegen Daniel Craig nie hatte) sind wohl weggewischt. Okay, am Ende eiert es etwas, immer noch ein quasi-Finale draufgesetzt, wobei der richtige Schluß (Mein Name ist Bond, James Bond") großartig ist. Dann zum ersten Mal das Bond-Thema, das im Film immer nur kurz aufblitzte bzw. mit dem Titelthema vermischt wurde. Ich bin ein Filmmusik-Fan und achte auf sowas. Erinnert mich insgesamt an "Liebesgrüße aus Moskau", meinen liebsten Connery-Bond. Hart, böse, amoralisch. So soll es sein. Und ein Bond der schwitzt, blutet und vor Schmerz schreit. Man wollte Bond neu erfinden und hat es geschafft.
Daniel & Eva
Das Auge (156), 02.12.2006
Selten so ein umwerfendes Kino-Paar gesehen wie nun Eva Green und Daniel Craig. Der beste Bond bisher: Hart, schnell, tödlich, charmant und zärtlich. Und diesmal mit einer starken Partnerin, die allein den Film sehenswert macht.
hat mir gefallen
diehim (53), 30.11.2006
Er ist sehr physisch und hat ein bisschen zu viele Muskeln antrainiert - der neue James Bond. Daniel Craig fehlt es ein wenig an Eleganz und in seinen Anzügen sieht er eher aus wie ein Security-Typ, aber er hat durchaus Witz und mehr Charme, als zu befürchten war. Und vor allem ist er eine verdammt coole "Sau"! Soviel zu Mr.Craig. Good Job!
Was mir aber besonders imponiert hat: sie haben einen neuen Bond-Style hinbekommen, der sehenswert und überzeugend ist. Wie schwer das ist, hat man in den Zeiten eines Timothy Dalton gesehen, der ja ähnlich angelegt war wie der Bond von Daniel Craig. Außerdem sind die Dialoge zwischen Bond und Eva Green klasse. Über kleinere Längen während des zentralen Poker-Spiels und der etwas schwer nachzuvollziehenden Auflösung am Schluss sieht man leicht hinweg, zumal man der Story wieder wohltuend mehr Raum gibt. Darüber hinaus ist die fantastische Action nicht nur Selbstzweck, sondern schmiegt sich logisch ein und hat zudem an einigen Stellen den Bond-Character, den sie haben muss. Man vermisst "Q" und seine Gadgets gar nicht, was ein gutes Zeichen ist, wie ich finde. Ich sag nur: Gute Unterhaltung mit Mr. Bond :-)
James Bond will reborn
Chatbaker (7), 28.11.2006
Ja, das ist es. So, und nur so frischt man ein Franchise auf, ohne es komplett zu verändern. Überraschende Plotpoints, charakterbestimmende Snake-Pit-Situationen, technische Spielereien und wie immer Anlehnungen an den Zeitgeist. Bourne, Bauer, Hunt - ihr habt es vorgemacht und Bond vollendet es.
Actionszenen, die einen buchstäbllich in die Sitze drücken, Loveszenes, die man gleich nach dem Kinobesuch nachstellen will und Orte, für die man im nächsten Urlaub gerne Tickets lösen möchte - das war Bond, das ist er und das bleibt er.
Aber auch lange Packshots von Ford, Sony Ericsson und Virgin - Product Placement - sind wie immer Bonds Spezialität. Das macht die Entscheidung leichter, welcher dieser Empfehlungen man nachgeht, um Bond nahe zu sein.
Als Film zum Produkt taugt Casino Royale. Und er unterhält mehr als man später selbst in der Lage sein wird, nachdem man sich alles das gekauft hat. Wer einen Mainstream-Charakter hat, ist in diesem Film bestens aufgehoben - ganz sicher das beste Blockbuster-Werk dieses Jahres!
Na na, James!
woelffchen (327), 25.11.2006
"Der Job ist erledigt, die Schlampe ist tot!"
Na na, James, spricht man so von einer Dame, die zu lieben man noch ein paar Film-Minuten früher vorgab? Nein! Aber Dein Verhältnis zu den Frauen hat sich geändert, nicht mehr Jäger und Sammler bist Du, Du meinst es jetzt ernst. Und Du redest mit ihnen und den anderen Leuten, die so aufkreuzen, mehr als in den früheren Filmen. Das gefällt mir, denn nur nonverbale Kommunikation und Rumballerei und andauernd action ist auf die Dauer doch langweilig. Insofern hast Du Dich gebessert, nein verwandelt - immer noch sehr hart, aber das bringt der Job ja so mit sich - aber menschlicher, d.h. verwundbarer bist Du geworden.
Mach weiter so, James!
Poker statt Bakarat, Du Schlampe!
Bruce_Wayne (73), 24.11.2006
Ist Deine Freundin soviel jünger als Du? Ah, jetzt versteh ich ...
Den neuen Bond fand ich ganz ok, bis darauf, dass wirre Änderungen der Romanvorlagen den ehemals stilvollen, charmanten und professionellen Agenten in einen pöbelhaft pokerspielenden, seine Freundin als Schlampe bezeichnenden und affektgesteuerten Proll verwandelt haben.
Durchschnittliches Kino mit fadem Nachgeschmack. Kann man auch sein lassen.
James Bond ist zurück...
msteets (28), 23.11.2006
So, da haben wir also den neuen Bond. Ungewohnt wirkt er zunächst, ein deutlich anderer Typ als die Vorgänger. Die Herkunft aus der Arbeiterklasse sieht man ihm deutlich an, der Smoking steht ihm entschieden nicht so gut wie einigen seiner Vorgänger (vielelicht ist es auch nur ungewohnt).
Dafür wirkt er viriler, männlicher, am ehestens vielleicht an den jungen Sean Connery, aber auch an Timothy Dalton in seinem zweiten Bond-Film erinnernd. Und diese Männlichkeit (angesichts der muskulösen Ansicht von Daniel Craig, die manchmal an eine Art Terrier erinnert) kann in zahlreichen Kämpfen und hart am Rande der Realität balancierenden Actionszenen ausführlich zelebriert werden. Einschließ der Reminiszenz an die berühmte Szene von Ursula Andress in Dr. No...
Der Schurke (Mads Mikkelsen) als Le Chiffre ist zwar recht unsympathisch, hat aber nicht die große Rolle, die man ihm wünschen würde (obwohl er in einer Szene James Bond auf eine Art und Weise behandelt, die einen als Mann leicht die Beine zusammenkneifen läßt). Aber vielleicht sind die Zeiten auch vorbei, in denen Schurken immer gleich die ganze Welt in den dritten Weltkrieg stürzen oder zumindest ihr ganzes Gold rauben wollen...
Eine kleine Bemerkung am Rande: wenngleich die zahlreichen Tode nicht allzu detailreich gezeigt werden, fragt man sich angesichts der ALtersfreigabe ab 12, welche Art Film heutztage überhaupt noch ein fsk18 rechtfertigen soll.
Fazit: ich habe mich gut amüsiert (bis auf einige Längen im romantischen Teil), mein Freundin fand das weniger, dafür die Actionszenen ein wenig zu laut und hektisch... Aber das ist wohl den Sehgewohnheiten der heutigen Jugendgeneration geschuldet...
Defintiv ein guter Einstand von Daniel Craig, der entschieden Lust auf mehr macht; ich würde "Casino Royal" in das beste halbe Dutzend der Bond-Filme einreihen...
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Ein Gefühl der Verliebtheit
„Paradies: Liebe“ im Off-Broadway – Foyer 02/13
Regiedebütantin dreht Kinderfilm
„Pommes Essen“ wird in Duisburg gedreht – Kino 09/11
„Börsenhändler sind unglaublich kreativ“
Paul Bettany über „Der große Crash – Margin Call“, sein Finanzverständnis und seine Lust auf Actionrollen – Roter Teppich 10/11
CinemaCon – Filmpolitik aus den USA
Filmwirtschaft 05/11
Internationale Filmwelt
François Ozon und Michael Winterbottom bei der Cologne Conference – Festival 10/12
"Wäre ich jung, hätte ich diese Deponie abgefackelt"
Claudia Roth und Arndt Klocke sprachen im FilmhausKino Köln über Fatih Akins „Müll im Garten Eden“ – Foyer 02/13
Indiana Jones und James Bond in Deutschland
Drei Hollywood-Stars auf dem Roten Teppich in Berlin – Kino 08/11
„Ich mag Geschichten mit Witz und Überraschungen“
Harrison Ford über „Cowboys & Aliens“, das Geschichtenerzählen und seine Abneigung gegenüber „Blade Runner“ – Roter Teppich 09/11
Warner Bros.
Als sich vier Brüder aufmachten, ein Filmimperium zu gründen - Filmwirtschaft 04/11
„Die andere Seite des türkischen Kinos zeigen“
Der türkische Autorenfilm und seine Chancen im Ruhrgebiet - Festival 09/12
Mit Filmen lehren
„Vision Kino 12“ im KOMED – Foyer 01/13
Wie man sein Leben unerträglich macht
Setbesuch mit Johanna Wokalek und David Kross in Köln
Endgültige Bilanz 2010
Umsatzeinbußen für deutsche Filmprojekte - Filmwirtschaft 03/11
Afrikanisches Kino in Köln
Umfangreiches Programm zur Jubiläumsausgabe – Festival 09/12
Vielschichtige Montagearbeit
Praxispanel „Muster schneiden“ im Filmforum – Foyer 01/13
Mario Adorf am Set von „Die Erfindung der Liebe“
Setbesuch bei Lola Randls neuem Film
„Ein Film ist für mich nie ein Anlass, mich aufzuregen“
Moritz Bleibtreu über „Mein bester Feind“, seine Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit und internationale Dreherfahrungen – Roter Teppich 09/11
Alles nur geklaut?
Verletzung des Urheberrechts - Filmwirtschaft 11/10
Mit Spannung erwartet
„Visions of China“ zeigt zum sechsten Mal aktuelle Filme aus China – Festival 09/12
Klimaschutz kann sexy sein
„Virale Clips“ der ifs im Filmforum – Foyer 01/13
Nachwuchsstar Maria Kwiatkowsky stirbt mit 26 Jahren
Nachruf auf die junge Schauspielerin
„Je extremer eine Figur ist, desto lieber spiele ich sie“
Georg Friedrich über „Sommer in Orange“, Film in Österreich und sein Faible für ungewöhnliche Charaktere - Roter Teppich 08/11
Filmwirtschaft
Filmwirtschaft 10/10
Michael Jackson bei den Maori
Das kleine Neuseeland entpuppt sich als großes Filmland – Festival 09/12
Spielemusik als orchestrales Erlebnis
„East Meets West“ im WDR-Funkhaus – Foyer 12/12
„Was man ausstrahlt, zieht man auch an“
Stipe Erceg über „Belgrad Radio Taxi“, Besetzungsklischees und die Kunst des Synchronisierens - Roter Teppich 07/11
Der Schlüssel zum Schrank
Kölner Filmhaus wird 30, Fosco Dubini im Gespräch – Kino 07/11
Filmmesse Leipzig
Filmwirtschaft 09/10
Killer im Urlaub
Das Fantasy Filmfest vertreibt den Sommer mit düsteren Filmen – Festival 09/12
Konzentration statt Kompromisse
Cine Cologne-Eröffnung im Gloria – Foyer 12/12
„Komödie ist nicht nur lustig“
Fritzi Haberlandt über „Eine Insel namens Udo“, Theaterengagements in New York und eine abgedrehte Familienproduktion - Roter Teppich 06/11
Alternativer Content
Filmwirtschaft 05/10
Kafka auf Brautschau
Die internationalen Bonner Stummfilmtage entdecken sprachlose Filmperlen – Festival 08/12
Auf der Suche nach Kaffee
„Oh Boy“ im Off-Broadway – Foyer 12/12
„Ich wollte die Atmosphäre von Film, Bühne und Studios“
Henry Hübchen über die DDR, Beate Uhse und seinen neuen Film „Polnische Ostern“ - Roter Teppich 05/11
Und immer wieder 3D
Filmwirtschaft 04/10
Liebende Maschinen und eine Zombie-Mutter
„Screen for Shorts“ eröffnet Deutzkultur 2012 – Festival 07/12
Nah dran an den Schauspielern
Werkstattgespräch mit François Ozon im MAKK – Foyer 11/12
„Bei uns wird Kino mehr und mehr zu einer Art Unterhaltungsmaschinerie“
Nicolette Krebitz über „Unter dir die Stadt“, ihre erste Nacktszene im Film und zukünftige Projekte - Roter Teppich 04/11
Kino und Kirche
Die Geschichte des Magazins Film-Dienst - Filmwirtschaft 03/10
4 Kinotage für ein Halleluja
Die Kölner Kino Nächte sind vorerst gerettet, aber die Gelder sind knapp - Festival 07/12
Niemanden ausschließen
„Berg Fidel – Eine Schule für alle“ im Odeon – Foyer 11/12
„Ich habe Angst zu sterben“
Diane Kruger über „Unknown Identity“, ihr Verhältnis zum Tod und ihre Beziehung zu Deutschland - Roter Teppich 03/11
Das Wunder von 2009
Filmwirtschaft 02/10
Große Augen
Am 7. Juli startet das Kinderfilmfestival im Metropolis - Festival 07/12
Flucht aus Angola
„Por aqui tudo bem“ im Filmforum – Foyer 11/12
"Das Leben in allen Facetten widerspiegeln."
Nadja Uhl über „Dschungelkind“, Umweltzerstörung in Malaysia und ihr breites Rollenspektrum - Roter Teppich 02/11
Filmpolitik quo vadis
Über Neuerungen, die keine sind - Filmwirtschaft 12/09
Das Kino auf dem heißen Blechdach
Die Filmbar zeigt auch in diesem Jahr eine spannende Themenreihe - Festival 07/12
Rückkehr nach Mittelerde
Staraufgebot bei der RingCon 2012 im Maritim Hotel – Foyer 10/12
„Die Vorbereitung war ein reiner Trainingsmarathon“
Devid Striesow über „Drei“, seine Sexszene mit Sebastian Schipper und seine Karriereentscheidungen - Roter Teppich 01/11
Deutschland - kein Arthousepublikum?
Filmwirtschaft 11/09
„Cobra“-Alarm im Ruhrgebiet
Zahlreiche Kultstars beim “Hollywood Event 2012“ – Foyer 10/12
20 Sekunden Lokalpatriotismus
Das Blicke-Filmfestival begeht Jubiläum mit Sonderwettbewerb - Festival 06/12
„Es gibt kaum glückliche Paarbeziehungen“
Nora Tschirner über „Bon Appétit“, Beziehungsprobleme und ihren anstehenden 30. Geburtstag - Roter Teppich 12/10
Jugendamt proudly presents
Filmwirtschaft 10/09
A propos du cinéma
8. Französische Filmtage - Festival 06/12
Nachdenken über das Hamsterrad
„Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im Odeon – Foyer 10/12
„Theater und Film sind wie zwei Sportarten“
Mark Waschke über „Habermann“, Politik in Filmen und die verschiedenen Facetten des Schauspiels - Roter Teppich 11/10
3 D - Jetzt geht's los
Filmwirtschaft 08/09
NRW schizophren
Ein Resümee über den NRW-Wettbewerb bei den Oberhausener Kurzfilmtagen - Festival 05/12
Investigatives Dokumentarfilmen
„Revision“ in der Filmpalette – Foyer 10/12
"Ich verstehe Schmelings Charakter nun intensiver"
Henry Maske über "Max Schmeling", die Zusammenarbeit mit Uwe Boll und gestellte Boxkampfszenen - Roter Teppich 10/10
Hoch dekoriert, kaum gesehen
Filmwirtschaft 07/09
Das starke Dokument
Die 58. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen – Festival 05/12
Halb Drama, halb Komödie
„Heiter bis wolkig“ im Cinedom – Foyer 10/12
"Ich versuche, meine Sehnsüchte selbst zu stillen"
Robert Stadlober über "Zarte Parasiten", seine Sehnsüchte und seine musikalischen Ambitionen bei Filmprojekten - Roter Teppich 09/10
Werbung im Kino - Vom Aussterben bedroht?
Filmwirtschaft 06/09
Die Filmbüchsen der Pandora
Arthouse-Pionier wird 30 - Festival 05/12
Kölner Weltpremiere
„Frisch gepresst“ im Cinedom – Foyer 09/12
"Ich mag alle Charaktere, die ich spiele"
Wotan Wilke Möring über "Das letzte Schweigen" und deutsche Genrefilme - Roter Teppich 08/10
Hoch gefördert, wenig gesehen
Der deutsche Film - Filmwirtschaft 05/09
Frauen an die Kameras!
Eröffnung des „Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln“ - Festival 04/12
Ungewöhnliches Komponistenleben
„Anaparastasis: Life & Work of Jani Christou“ im Museum Ludwig – Foyer 09/12
"Freuds Theorien sind ein Meilenstein"
Karl Markovics über "Mahler auf der Couch", die Bedeutung von Freuds Theorien und den Stellenwert des östereichischen Films - Roter Teppich 07/10
Ein Urteil - und doch noch alles offen
Filmwirtschaft 04/09
Nachwuchsfestival
sehsüchte 2012 - Festival 04/12
Premiere für Feinschmecker
„Entre les Bras“ im Filmforum – Foyer 09/12
"Das indische Publikum ist erwachsener geworden"
Kajol über "My Name is Khan", ihren Freund und Kollegen Shah Rukh Khan und das neue Bollywood-Kino - Roter Teppich 06/10
Doku-Nischen und Serienhits
Das Festival „Großes Fernsehen“ überzeugte bei originären TV-Formaten - Festival 04/12
2009
Das Jahr des digitalen Wendepunkts - Filmwirtschaft 03/09
Mutterseelenallein
"Allein die Wüste" in der Filmpalette – Foyer 08/12
„Ich werde immer noch nach meinem Personalausweis gefragt“
Ben Barnes über "Das Bildnis des Dorian Gray", die Vergänglichkeit von Jugend und Schönheit und seinen Kollegen Johnny Depp - Roter Teppich 04/10
„Da muss man sich erst mal durchsetzen“
Das Internationale Frauenfilmfestival blickt vom 17. bis 22. April auf Nordafrika - Festival 04/12
Das Jahr 2008
Rückblick auf das Kinojahr - Filmwirtschaft 02/09
Betonspielplatz DDR
"This Ain't California" im MAKK – Foyer 08/12
"Katharina de Medici war keine Giftmischerin"
Hannelore Hoger über "Henri 4", den Krieg der Religionen und die Vielsprachigkeit am Filmset - Roter Teppich 03/10
Liverpool und Köln: 60 Jahre Freundschaft
Das Kino als Event – Festival 03/12
Seid umschlungen Millionen
Filmwirtschaft 01/09
Herz der Versöhnung
"Das Herz von Jenin" im Filmforum – Foyer 08/12
„Es macht mir grossen Spass, extreme Rollen zu spielen"
Katharina Schüttler über "Die zwei Leben des Daniel Shore", ihr Faible für Aussenseiterrollen und die Balance zwischen Theater und Film - Roter Teppich 02/10
Knerten, Wickie, Tim und Struppi
Osterkino im Metropolis - Festival 04/12
40 Jahre deutsche Filmförderung
Der Filmgroschen sichert die Produktion - Filmwirtschaft 12/08
Eine Amour fou
„Anna“ im Institut Français – Foyer 07/12
„Es funktioniert auch ohne die Regeln der westlichen Welt"
David Kross über "Same Same But Different", seine Erlebnisse in Kambodscha und seine Zusammenarbeit mit Detlev Buck - Roter Teppich 01/10
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