Babel
USA 2006, Laufzeit: 142 Min., FSK 16
Regie: Alejandro González Iárritu
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Said Tarchani, Gael García Bernal, Adriana Barraza, Elle Fanning, Nathan Gamble, Robert Esquivel, Kôji Yakusho, Rinko Kikuchi
Langweilig
Ashra (60), 24.07.2007
Also meins war der Film nicht. Versteh nicht das der so gute Kritiken hatte. ICh fand den Film langweilig , die Handlung war zu verworren, und warum die Storie in Japan. Hab ich nicht verstanden.Und der Schluss war so abrupt.Also ich bin schwer entäuscht. Obwohl man hätte soviel machen können. Tolle Idee, aber was soll man von einem Film auch halten, wo Brad Pitt mitspielt. Schaut ihn euch nicht an !!!
Leider nicht.
Bruce_Wayne (73), 14.06.2007
Ohne Zusammenhang und in Schlagwörtern? Leider bist Du nicht die einzige!
Gruß, Bruce
en la línea de A. González Iñárritu
emula (1), 09.06.2007
déjà-vu, heuchlerisch, prüde, einfallslos, geradlinig... entsetzlich!!!
Bin ich die einzige, die so denkt?
Kommunikation
HomerSimpson (7), 25.03.2007
Babel ist für mich ein sehr harter, ernster Film, der viele Fragen aufwirft und dem Zuschauer die Antworten oft nicht präsentiert. Daher ist er unbequem, aber genauso gut!
Wir haben die Möglichkeit von einem marokkanischen Bergdorf über 10.000 km mit den USA zu telefonieren, aber sind nicht in der Lage zu kommunizieren. Dies wird in vielen Einzelsituationen verdeutlicht:
2 pubertäre Hirtenjungen, die von ihrem Vater eine Waffe bekommen mit den Worten: 'Tötet 3 Schakale'... ein taub-stummes Mädchen, das den Selbstmord seiner Mutter mit niemand im Gespräch verarbeiten kann... simple Sprachbarrieren... politische Krisensituationen, die durch Fehlinformationen ausgelöst werden...
Ich gehe aus diesem Film und sehe meine eigenen Kommunikationsprobleme und die meiner Umwelt noch stärker.
Prejudices come to haunt!
poodles (44), 26.02.2007
Good, not great, cinema. Intertwined mini-plots reveal how fixed ideas and stereotypes come back to haunt... The film would have, sorry, been equally good without the attractive Brad Pitt, whose looks did nothing to add to the movie. Cate Blanchett irritates me with her neurotic ways... Thumbs down from Poodles. Thank God she didn't win an Oscar for this performance! The film makers could have saved some money doing without those two, but the rest of the actors, unknowns to me, were well cast. Go see.
Öffnet den Blick
curious (4), 25.02.2007
Eine sehr schöne Idee für einen Film, welche die Augen öffnet für unsere nicht nur im Internet vernetzte Welt mit ihren krassen Gegensätzen. Dabei durchaus liebevoll gedreht und gespielt, leider leider (mal wieder) mit amerikanischem Shampoo. Daher nur vier Pünkchen.
Bereicherung? Poesie? Charlie Chaplin?
Bruce_Wayne (73), 18.02.2007
... wie nett!
Das nimmt einem ja allen Wind aus den Segeln, hat man mir zu Ehren sogar mein böses Spiegelbild erschaffen, das treffsicher mit all den guten Eigenschaften modelliert wurde, die man hier an mir vermisst. Danke!
Friede den leeren Kunstkinos, Krieg den Ufapalästen!
EDIT: Dies ist übrigens mein 69. Beitrag! Helau!
Waynes World
Wois_Brain? (3), 17.02.2007
Bruce du Dummerchen. Reich an Forums-Erfahrung solltest du doch wissen, dass sich Provokation nur lohnt, wenn man einen Film schlecht macht den andere gut finden. Im aktuellen Fall bist du die einzige die an die Decke geht. Zumindest deine Diskussion hast du aber bekommen.
Her damit!' Und in den Trichter. Schüttet er die Bösewichter ...
Bruce_Wayne (73), 16.02.2007
Eine Anleitung zum Profilieren? Eine Definition des Trolles? Ein müdes Witzchen? Wie *gähn* entlarvend.
Aber was habe ich eigentlich erwartet? Eine Verbesserung angeprangerter Missstände? Vielleicht. Jedoch in der Form, dass jemand sich angesprochen fühlt und daraufhin vor Empörung platzt.
"Stückchenweise schneiten seine Überreste auf eine Welt, die für einen Moment ein kleines Bisschen erträglicher geworden war ..."
@Bruce Wayne
otello7788 (524), 14.02.2007
Soviel Selbstreflexion hätte ich dir gar nicht zugetraut:
"...ist befremdlich, dass im Internet jeder schreiben darf..."
Viva la restauracion!
Bruce_Wayne (73), 14.02.2007
Bei dem ganzen sinnlosen Mist ist befremdlich, dass im Internet jeder schreiben darf ... das sollte man noch mal überprüfen und ggf. ändern.
So, jetzt hab ich mir den Fürsten von Metternich aber verdient!
Mehr als Langatmig
Highfive (19), 14.02.2007
Babel ist mit seiner Überlänge definitiv zu lang geraten. Zwischenzeitlich passiert einfach zu wenig um diese Länge zu rechtfertigen. Hinzu kommt eine Pseudoverbindung zwischen der japanischen und den anderen Storys, die mehr als die Frage nach ihrer Notwendigkeit offen lässt.
Ein paar Punkte vielleicht für die Aussage über Staatliche Systeme und ihre Wirkungen auf die Menschen, aber reicht das bei weitem nicht um den Film mitzuziehen.
Ich bin echt gespannt wieviele Oscars Babel gewinnt und wie weit er mir die wachsende Nutzlosigkeit der Academy Awards bestätigt...
Super Film, aber...
Meryl (9), 13.02.2007
.... was um Himmels willen stand auf dem Zettel, den das japanische Mädchen dem Polizisten gibt??
Ich stimme allen zu: ein Film, der noch lange 'nachklingt' und auch einige Fragen offen läßt (siehe oben), vor allem im japanischen Handlungsstrang. Bin gespannt, ob's einen Oscar gibt.
Aber wirklich: was stand auf dem Zettel?
Botschaft...
Loeweneule (4), 10.02.2007
...gähn! Wenn ich eine Botschaft bekommen möchte, lasse ich sie mir per Post oder Mail schicken. Auch sehr empfehlenswert: die Lektüre religiöser Schriften. Wenn mir ein zeitgenössisches Kunstwerk - ob Film, Roman oder Bild - plakativ eine Botschaft, Überzeugung, Ideologie unterjubeln will, stößt es mich eher ab. Und so völlig losgelöst von den menschlichen Dingen ist "Babel" überhaupt nicht. "Geht ein bißchen netter miteinander" um, habe ich persönlich draus gezogen. Daß das wichtig im Zusammenleben ist, wußte ich allerdings schon vorher.
Perfekt!
nothing (53), 06.02.2007
Auch für mich der bislang beste Film des Regisseurs. Dass Schauspieler, Musik, Kamera, Schnitt etc. uneingeschränkt zu loben sind, wurde bereits erwähnt. Ich war von den Bildern tief beeindruckt und von den Geschichten so gefesselt, so dass ich mich an keine einzige Person erinnern kann, die vorzeitig die Vorstellung verließ. Da einige in diesem Forum eine eindeutige Botschaft vermissen, vielleicht eher ein Film für Leute, die gerne selbst nachdenken. Anregungen dazu bietet Babel im Überfluss.
Sinnlose Gewalt
saintloop (22), 03.02.2007
Den positiven Kritiken kann ich mich nicht anschliessen : sicherlich ist der Film auf der optischen Ebene an vielen Stellen äußerst kunstvoll (Diskoszene), das Drehbuch ist es leider nicht. Kein Vergleich mit kunstvoll arrangierten Episodenfilmen wie "Short Cuts", "Magnolia" oder "Traffic", die Geschichte wirkt bereits im Kino arg konstruiert (wo fährt man hin, wenn man Eheprobleme hat : in die marokkanische Wüste mit einem Reisebus voll verschwitzter Touristen etcetc.). Dies wäre ja vielleicht egal, aber für mich nicht auszuhalten war die sinnlose Gewalt und Beklemmung, für deren Inszenierung der Regisseur übrigens immer Kinder einsetzt. Wenn es denn eine Geschichte wäre, eine Aussage hätte ! Hat es aber nicht, und so bleibt nur opernhaftes Gebaren.
Eine halbe Stunde vor Schluss haben wir das Kino verlassen, begleitet von einem Dutzend anderer Zuschauer.
von epischer Größe
diehim (53), 01.02.2007
Sehr bewegend dieses Werk von Inárritu, den ich bisher zwar geschätzt, aber nicht bewundert habe. Seine Filme haben mich eher kalt gelassen. In Babel ist das anders. Die großartigen Schauspieler in den vier Geschichten tragen sicher dazu bei. Inárritu erzählt auf unterschiedlichste Weise sehr glaubhaft über Menschen, bei denen es um Leben und Tod geht. Und man fühlt fast körperlich mit. Wer das schafft, hat einen großartigen Film gemacht. Mein Favorit für den Oscar in diesem Jahr.
Meisterstück!
Demion (6), 24.01.2007
Es schaffen nur wenige Filme eine Botschaft so genial in Szene zu setzen. Schauspieler, Storyline, Musik,... einfach Spitze.
Genial !
Dirk007 (2), 24.01.2007
Hier sprechen noch Bilder! Aber eben nicht nur.
Allein die Szene in der Disco ist so bewegend wie lange keine mehr im Kino.
Sofort den letzten Film "21 Gramms" des Regisseurs ansehen.
Sehr gelungen
Stephan (6), 22.01.2007
Ein Flügelschlag eines Schmetterlings, löst bei uns einen Orkan aus oder alles hat seine Konsequenzen, egal was du tust.
Der Film hat mir sehr gut gefallen, trotz einiger Längen. Wobei mir die Szenen rund um Brad & Cate am besten gefielen, schauspielerische Höchstleistung. Kamera, Schnitt, ein wahrer Augenschmaus.
Absolut empfehlenswert, jenseits des Popcornkinos.
Begeisterung
gutzi (182), 17.01.2007
Von mir gibt es nur uneingeschränktes Lob für diesen Film: Schauspieler, Musik, Kamera, Schnitt... alles stimmt 100%ig. Ich glaube, ich habe lange keinen so rundum gelungenen Film mehr gesehen.
In diesem Sinne: auf das Kinojahr 2007!
(Jaja, ich weiß, der Film ist von 2006, aber für mich war er der erste 2007!)
ins Herz getroffen
TERMINATOR (27), 15.01.2007
ich fand den Film fast perfekt, grob gesagt die ersten 2/3, intim, einfühlsam, Musik, Schnitt, Kamera, Drehbuch, Schauspieler, Orte machen aus diesem Werk ein absolute Muß für hungrige Kinogänger.
Blödsaft.
Wois_Brain? (3), 12.01.2007
Im Dunkeln ist gut Munkeln. Doch es werde Licht. Bitte liebe Bruce_Wayne, wir brauchen deine Botschaft; denn dein Wille geschehe und dein versnobter Düsseldorfer Senf komme, daher vergib uns unsere Schuld und erlöse uns von deiner Blödheit.
(Wayne interessierts!?)
Botschaft.
Bruce_Wayne (73), 11.01.2007
Man, ist das Dunkel hier. Keine Leuchte in Sicht. Ich hab aber eine Botschaft für euch; sie stammt von eurem Gewissen. Sie lautet: "Schreibt niemals wieder, schreibt niemals wieder."
(Innen verhallend.)
Bewegend
harry-angel (6), 10.01.2007
"Babel" ist für mich ein wirklich bewegender,einfühlsamer und packender Film.
Es ist dem Regiesseur wirklich gelungen,dem Zuschauer
die Lage und die Verzweiflung der mitwirkenden
Personen zu Teil werden zu lassen.
Besonders das Schicksal der mexikanischen Haushälterin hat mich sehr berührt.
Tolle Schauspieler,schöne Bilder.
Schleudergang
otello7788 (524), 05.01.2007
In der Tat kann man dem Film vorwerfen, daß die Geschichten nur lose verbunden sind, ein roter Faden nur schwach vorhanden ist. Da Inarritu aber ein großer Regisseur ist, macht er trotzdem einen überragenden Film aus diesen Zutaten. Jede Geschichte für sich ist packend, geht zutiefst unter die Haut und läßt einen mitfühlen. Was anderen Regisseuren mit EINER Geschichte meist nicht gelingt, schafft Inarritu hier gleich dreimal, wenn nicht viermal: den Zuschauer zu fesseln und zu bewegen.
Was vor allem hervorzuheben ist, und da ist dann schon ein roter Faden zwischen den Geschichten: Es passieren dramatische und oft schreckliche Dinge. Trotzdem gibt es in diesem Film keinen Bösen - alle Menschen reagieren durch Schicksalschläge oder schlimmstenfalls Fahrlässigkeit. Und Ihre Intention ist die Suche oder das Bewahren von Liebe und Glück.
Das Inhaltliche wird nur von der Machart übertroffen. Bilder und Musik sind mit das Beste was ich seit langem gesehen/gehört habe. Die goldene Palme für die beste Regie ist mehr als verdient - handwerklich kann man einen Film nicht besser machen. Die Szene, als die Teenies Exstasy nehmen und in die Disco gehen, halte ich sogar filmgeschichtlich für bedeutend.
Unbedingte Empfehlung.
Scherbenhaufen
woelffchen (327), 04.01.2007
Was übrigbleibt von diesem sehenswerten und spannenden, und in zahlreichen Einstellungen fesselnden Film, der einen mitnimmt auf eine unglaubliche Reise durch verschiedene Kontinente, ist ein Scherbenhaufen der menschlichen Gesellschaft. Auch und gerade im technischen Zeitalter weltumspannender und weltverändernder Kommunikationssyteme bewegen wir uns auf ein Chaos zu, in welchem wir weiterhin versuchen müssen, uns zurecht zu finden, was aber wegen mangelnder Richtlinien, die unser Leben wirklich nachhaltig positiv lenken und leiten könnten, immer größere Probleme mit sich bringt. Infolge der Orientierungslosigkeit befindet sich die Menschheit auf einem mehr und mehr in die Irre führenden Weg.
Insofern ein Film, der Anlaß gibt, über das menschliche Dasein auf diesem Planeten - mit der hochaktuellen Frage "Wohin geht die Reise?" - nachzudenken.
anspruchsvoll und unvollkommen
ailun (15), 03.01.2007
Kann mich loeweneule anschließen: mir ging es mit dem Mitleid ähnlich. Mag es daran liegen, dass die Darstellung der beiden Stars Brad Pitt und Cate Blanchett einfach nicht überzeugend genug ist? Allein die Kußszene, in der die Hand von Brad Pitt ungehemmt auf dem Einschuß am Halse seiner Ehefrau herumfummelt, zeugt von absoluter Realitätsferne, die so gar nicht zum Film passen will.
Großes Lob an die Kamera: hervorragende, innovative und überraschende Einblicke vor allem in Szenen, die in anderen Filmen sehr kurz ausfallen würden. (z. B der Abflug des Hubschraubers aus dem marrokanischen Dorf)
Der Film ist anspruchsvoll, aber zugleich unvollkommen, da der rote Faden nicht erkennbar oder auch gar nicht vorhanden ist. Hervorzuheben sind die sehr gelungenen Zeit-und Ortssprünge und die Zusammensetzung und Wiederholung einzelner Szenen, die die Geschichte zu einem Ganzen zusammenfügen - manchmal allerdings leider etwas zu konstruiert.
Insgesamt ein sehenswerter und nachwirkender Film!
Großes Kino
Dominguillo (3), 28.12.2006
Ganz klar, das ist kein Film der jedem gefällt - dafür ist er zu sehr Kunst und bietet zu viele Interpretationsmöglichkeiten, gerade was das Menschenbild betrifft, das der Film darstellt.
Mich hat der Film schwer beeindruckt, gerade weil so viele Dinge zusammenkommen, die die Menschen und deren Zusammenleben beleuchten.
Inárritu ist seinem Stil treu geblieben, hat aber meiner Meinung nach an Feinheit gewonnen.
Vielleicht ist der Film deshalb auch nicht so direkt wie es noch Amorres Perros oder 21 Gramm war.
Es wird viel geweint, ein paar Mal geschossen und ein paar Mal mehr deutlich wie verzweifelt Menschen sein können und dass manche eben doch gleicher sind als andere Menschen.
Wer auch immer für Filmmusik und Tonschnitt verantwortlich war - allein dafür:
5 Punkte
Nach dem Schuss
Colonia (684), 26.12.2006
Es sind wohl die einzelnen Geschichten, die nur scheinbar miteinander zu tun haben, die mich nicht vollauf zufrieden aus dem Kino entlassen. "Babel" ist ohne Zweifel ein sehr guter Film, aber zu gewollt sind mir die Zusammenhänge bzw. eben Nicht-Zusammenhänge. Zu konstruiert erscheint mir das. Besonders die Japan-Episode fällt da heraus, die einerseits ein so großes Gewicht hat, andererseits mit der Grundgeschichte, als die ich die in Marokko spielende ansehe, nur einen winzigen - wenngleich folgenreichen - Berührungspunkt hat.
"Babel" hat nicht die Kraft von "Amores Perros", doch sind auch hier Bilder, die Musik und Schauspieler zu loben. Egal, ob bekannte oder unbekannte Darsteller, sie alle agieren großartig in diesem Ensemblefilm.
Toll gemacht
Loeweneule (4), 26.12.2006
Belehren? Nee, will ich niemanden. Ob nun allerdings der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings (wir kennen die Phrase ja) bewirken kann, daß bei mir zu Hause eine Kaffeetasse runterfällt, läßt sich zwar immer behaupten, beweisen aber wohl gar nie. Ob der Film sowas beweisen will, weiß ich nicht so recht, es scheint, er will es versuchen. Darf er ja auch, ich muß es aber nicht unbedingt glauben. Das scheint mir aber auch nur ein Kunstgriff zu sein, die Hauptsache ist wohl eine andere: Das Problem der Kommunikation bzw. die Probleme, die im menschlichen Miteinander durch mangelnde oder falsche Kommunikation auftreten können. Und das ist filmisch und darstellerisch hervorragend umgesetzt. Eine Kamera, die es schafft, sowohl wunderschöne Totalen wie auch sehr intime Nahaufnahmen gleichermaßen überzeugend zu bringen und Darsteller, die mit dem Schicksal der Personen mitleiden lassen - das nimmt einen schon gefangen. Im Moment frage ich mich nur, warum bewegen mich die Schicksale der Menschen, die aus anderen Kulturkreisen stammen, mehr, als die derer aus dem eigenen? Die mexikanische Kinderfrau, die marokkanische Familie, das japanische Mädchen rühren mich entschieden mehr an als die ja nun wirklich sehr leidende amerikanische Frau und ihr teilweise völlig verzeifelter Ehemann. Interessant. Da hab' ich was zum Nachdenken.
Mir fehlt da der rote Faden...
fromentum (22), 25.12.2006
Bergwüste in Marokko, Betonwüste in Tokio, Wüstenebene in Neumexiko. In der ersten Wüste geschieht ein Verbrechen, gedankenlos begangen von Kindern an unbeteiligten Touristen, in der zweiten findet ein taubstummes Mädchen keine Liebe, und in der dritten findet eine illegale mexikanische Kinderfrau keine Menschlichkeit.
Ein Dorf in Mexiko, ein Dorf in Marokko, ein Wohnhaus in Japan: tja. Keine der Episoden fand ich wirklich fesselnd. Einzelne Szenen, ja, die hatten Ausstrahlung. Aber es war doch mehr eine Versammlung von Bildern, mit qualitätvoller Bildregie, aber: das hätte man auch als Fotostrecke inszenieren können.
Belehrt mich! Mir scheint der Film belanglos...Guter Regisseur, unausgereiftes Drehbuch.
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"Wäre ich jung, hätte ich diese Deponie abgefackelt"
Claudia Roth und Arndt Klocke sprachen im FilmhausKino Köln über Fatih Akins „Müll im Garten Eden“ – Foyer 02/13
Indiana Jones und James Bond in Deutschland
Drei Hollywood-Stars auf dem Roten Teppich in Berlin – Kino 08/11
„Ich mag Geschichten mit Witz und Überraschungen“
Harrison Ford über „Cowboys & Aliens“, das Geschichtenerzählen und seine Abneigung gegenüber „Blade Runner“ – Roter Teppich 09/11
Warner Bros.
Als sich vier Brüder aufmachten, ein Filmimperium zu gründen - Filmwirtschaft 04/11
„Die andere Seite des türkischen Kinos zeigen“
Der türkische Autorenfilm und seine Chancen im Ruhrgebiet - Festival 09/12
Mit Filmen lehren
„Vision Kino 12“ im KOMED – Foyer 01/13
Wie man sein Leben unerträglich macht
Setbesuch mit Johanna Wokalek und David Kross in Köln
Endgültige Bilanz 2010
Umsatzeinbußen für deutsche Filmprojekte - Filmwirtschaft 03/11
Afrikanisches Kino in Köln
Umfangreiches Programm zur Jubiläumsausgabe – Festival 09/12
Vielschichtige Montagearbeit
Praxispanel „Muster schneiden“ im Filmforum – Foyer 01/13
Mario Adorf am Set von „Die Erfindung der Liebe“
Setbesuch bei Lola Randls neuem Film
„Ein Film ist für mich nie ein Anlass, mich aufzuregen“
Moritz Bleibtreu über „Mein bester Feind“, seine Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit und internationale Dreherfahrungen – Roter Teppich 09/11
Alles nur geklaut?
Verletzung des Urheberrechts - Filmwirtschaft 11/10
Mit Spannung erwartet
„Visions of China“ zeigt zum sechsten Mal aktuelle Filme aus China – Festival 09/12
Klimaschutz kann sexy sein
„Virale Clips“ der ifs im Filmforum – Foyer 01/13
Nachwuchsstar Maria Kwiatkowsky stirbt mit 26 Jahren
Nachruf auf die junge Schauspielerin
„Je extremer eine Figur ist, desto lieber spiele ich sie“
Georg Friedrich über „Sommer in Orange“, Film in Österreich und sein Faible für ungewöhnliche Charaktere - Roter Teppich 08/11
Filmwirtschaft
Filmwirtschaft 10/10
Michael Jackson bei den Maori
Das kleine Neuseeland entpuppt sich als großes Filmland – Festival 09/12
Spielemusik als orchestrales Erlebnis
„East Meets West“ im WDR-Funkhaus – Foyer 12/12
„Was man ausstrahlt, zieht man auch an“
Stipe Erceg über „Belgrad Radio Taxi“, Besetzungsklischees und die Kunst des Synchronisierens - Roter Teppich 07/11
Der Schlüssel zum Schrank
Kölner Filmhaus wird 30, Fosco Dubini im Gespräch – Kino 07/11
Filmmesse Leipzig
Filmwirtschaft 09/10
Killer im Urlaub
Das Fantasy Filmfest vertreibt den Sommer mit düsteren Filmen – Festival 09/12
Konzentration statt Kompromisse
Cine Cologne-Eröffnung im Gloria – Foyer 12/12
„Komödie ist nicht nur lustig“
Fritzi Haberlandt über „Eine Insel namens Udo“, Theaterengagements in New York und eine abgedrehte Familienproduktion - Roter Teppich 06/11
Alternativer Content
Filmwirtschaft 05/10
Kafka auf Brautschau
Die internationalen Bonner Stummfilmtage entdecken sprachlose Filmperlen – Festival 08/12
Auf der Suche nach Kaffee
„Oh Boy“ im Off-Broadway – Foyer 12/12
„Ich wollte die Atmosphäre von Film, Bühne und Studios“
Henry Hübchen über die DDR, Beate Uhse und seinen neuen Film „Polnische Ostern“ - Roter Teppich 05/11
Und immer wieder 3D
Filmwirtschaft 04/10
Liebende Maschinen und eine Zombie-Mutter
„Screen for Shorts“ eröffnet Deutzkultur 2012 – Festival 07/12
Nah dran an den Schauspielern
Werkstattgespräch mit François Ozon im MAKK – Foyer 11/12
„Bei uns wird Kino mehr und mehr zu einer Art Unterhaltungsmaschinerie“
Nicolette Krebitz über „Unter dir die Stadt“, ihre erste Nacktszene im Film und zukünftige Projekte - Roter Teppich 04/11
Kino und Kirche
Die Geschichte des Magazins Film-Dienst - Filmwirtschaft 03/10
4 Kinotage für ein Halleluja
Die Kölner Kino Nächte sind vorerst gerettet, aber die Gelder sind knapp - Festival 07/12
Niemanden ausschließen
„Berg Fidel – Eine Schule für alle“ im Odeon – Foyer 11/12
„Ich habe Angst zu sterben“
Diane Kruger über „Unknown Identity“, ihr Verhältnis zum Tod und ihre Beziehung zu Deutschland - Roter Teppich 03/11
Das Wunder von 2009
Filmwirtschaft 02/10
Große Augen
Am 7. Juli startet das Kinderfilmfestival im Metropolis - Festival 07/12
Flucht aus Angola
„Por aqui tudo bem“ im Filmforum – Foyer 11/12
"Das Leben in allen Facetten widerspiegeln."
Nadja Uhl über „Dschungelkind“, Umweltzerstörung in Malaysia und ihr breites Rollenspektrum - Roter Teppich 02/11
Filmpolitik quo vadis
Über Neuerungen, die keine sind - Filmwirtschaft 12/09
Das Kino auf dem heißen Blechdach
Die Filmbar zeigt auch in diesem Jahr eine spannende Themenreihe - Festival 07/12
Rückkehr nach Mittelerde
Staraufgebot bei der RingCon 2012 im Maritim Hotel – Foyer 10/12
„Die Vorbereitung war ein reiner Trainingsmarathon“
Devid Striesow über „Drei“, seine Sexszene mit Sebastian Schipper und seine Karriereentscheidungen - Roter Teppich 01/11
Deutschland - kein Arthousepublikum?
Filmwirtschaft 11/09
„Cobra“-Alarm im Ruhrgebiet
Zahlreiche Kultstars beim “Hollywood Event 2012“ – Foyer 10/12
20 Sekunden Lokalpatriotismus
Das Blicke-Filmfestival begeht Jubiläum mit Sonderwettbewerb - Festival 06/12
„Es gibt kaum glückliche Paarbeziehungen“
Nora Tschirner über „Bon Appétit“, Beziehungsprobleme und ihren anstehenden 30. Geburtstag - Roter Teppich 12/10
Jugendamt proudly presents
Filmwirtschaft 10/09
A propos du cinéma
8. Französische Filmtage - Festival 06/12
Nachdenken über das Hamsterrad
„Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im Odeon – Foyer 10/12
„Theater und Film sind wie zwei Sportarten“
Mark Waschke über „Habermann“, Politik in Filmen und die verschiedenen Facetten des Schauspiels - Roter Teppich 11/10
3 D - Jetzt geht's los
Filmwirtschaft 08/09
NRW schizophren
Ein Resümee über den NRW-Wettbewerb bei den Oberhausener Kurzfilmtagen - Festival 05/12
Investigatives Dokumentarfilmen
„Revision“ in der Filmpalette – Foyer 10/12
"Ich verstehe Schmelings Charakter nun intensiver"
Henry Maske über "Max Schmeling", die Zusammenarbeit mit Uwe Boll und gestellte Boxkampfszenen - Roter Teppich 10/10
Hoch dekoriert, kaum gesehen
Filmwirtschaft 07/09
Das starke Dokument
Die 58. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen – Festival 05/12
Halb Drama, halb Komödie
„Heiter bis wolkig“ im Cinedom – Foyer 10/12
"Ich versuche, meine Sehnsüchte selbst zu stillen"
Robert Stadlober über "Zarte Parasiten", seine Sehnsüchte und seine musikalischen Ambitionen bei Filmprojekten - Roter Teppich 09/10
Werbung im Kino - Vom Aussterben bedroht?
Filmwirtschaft 06/09
Die Filmbüchsen der Pandora
Arthouse-Pionier wird 30 - Festival 05/12
Kölner Weltpremiere
„Frisch gepresst“ im Cinedom – Foyer 09/12
"Ich mag alle Charaktere, die ich spiele"
Wotan Wilke Möring über "Das letzte Schweigen" und deutsche Genrefilme - Roter Teppich 08/10
Hoch gefördert, wenig gesehen
Der deutsche Film - Filmwirtschaft 05/09
Frauen an die Kameras!
Eröffnung des „Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln“ - Festival 04/12
Ungewöhnliches Komponistenleben
„Anaparastasis: Life & Work of Jani Christou“ im Museum Ludwig – Foyer 09/12
"Freuds Theorien sind ein Meilenstein"
Karl Markovics über "Mahler auf der Couch", die Bedeutung von Freuds Theorien und den Stellenwert des östereichischen Films - Roter Teppich 07/10
Ein Urteil - und doch noch alles offen
Filmwirtschaft 04/09
Nachwuchsfestival
sehsüchte 2012 - Festival 04/12
Premiere für Feinschmecker
„Entre les Bras“ im Filmforum – Foyer 09/12
"Das indische Publikum ist erwachsener geworden"
Kajol über "My Name is Khan", ihren Freund und Kollegen Shah Rukh Khan und das neue Bollywood-Kino - Roter Teppich 06/10
Doku-Nischen und Serienhits
Das Festival „Großes Fernsehen“ überzeugte bei originären TV-Formaten - Festival 04/12
2009
Das Jahr des digitalen Wendepunkts - Filmwirtschaft 03/09
Mutterseelenallein
"Allein die Wüste" in der Filmpalette – Foyer 08/12
„Ich werde immer noch nach meinem Personalausweis gefragt“
Ben Barnes über "Das Bildnis des Dorian Gray", die Vergänglichkeit von Jugend und Schönheit und seinen Kollegen Johnny Depp - Roter Teppich 04/10
„Da muss man sich erst mal durchsetzen“
Das Internationale Frauenfilmfestival blickt vom 17. bis 22. April auf Nordafrika - Festival 04/12
Das Jahr 2008
Rückblick auf das Kinojahr - Filmwirtschaft 02/09
Betonspielplatz DDR
"This Ain't California" im MAKK – Foyer 08/12
"Katharina de Medici war keine Giftmischerin"
Hannelore Hoger über "Henri 4", den Krieg der Religionen und die Vielsprachigkeit am Filmset - Roter Teppich 03/10
Liverpool und Köln: 60 Jahre Freundschaft
Das Kino als Event – Festival 03/12
Seid umschlungen Millionen
Filmwirtschaft 01/09
Herz der Versöhnung
"Das Herz von Jenin" im Filmforum – Foyer 08/12
„Es macht mir grossen Spass, extreme Rollen zu spielen"
Katharina Schüttler über "Die zwei Leben des Daniel Shore", ihr Faible für Aussenseiterrollen und die Balance zwischen Theater und Film - Roter Teppich 02/10
Knerten, Wickie, Tim und Struppi
Osterkino im Metropolis - Festival 04/12
40 Jahre deutsche Filmförderung
Der Filmgroschen sichert die Produktion - Filmwirtschaft 12/08
Eine Amour fou
„Anna“ im Institut Français – Foyer 07/12
„Es funktioniert auch ohne die Regeln der westlichen Welt"
David Kross über "Same Same But Different", seine Erlebnisse in Kambodscha und seine Zusammenarbeit mit Detlev Buck - Roter Teppich 01/10
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