Es gibt 229 Beiträge von Raspa
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18.02.2013
Alles Wesentliche ist in den bisherigen drei Kritiken schon geschrieben worden, deshalb keine unnötigen Wiederholungen. Bis auf:
1. Ich fand den Film nicht zu lang geraten. Auch das Publikum in unserer Vorstellung zeigte keine Anzeichen von Ungeduld, wirkte sehr konzentriert.
2. Nicht teilen kann ich das Lob über die Musik. Spielberg sollte einmal nach einem anderen Komponisten Ausschau halten, der seine Szenen weniger mit seiner oft nur störenden Musik-Sauce zuschüttet. Am besten wäre manchmal gewesen: gar keine musikalische Untermalung!
3. Natürlich ist dies ein Film zuvörderst für ein amerikanisches Publikum, für das Lincoln das große patriotische Idol ist. Wir fragten uns: Wäre ein ähnlicher Film auch in Deutschland denkbar? Wohl kaum. Vielleicht irgendwann einmal über Willy Brandt, der die Ostpolitik gegen alle konservativen Widerstände durchsetzt - aber erst, wenn er uns zumindest ähnlich weit entrückt ist wie Lincoln den heutigen Amerikanern.
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29.01.2013
1. Dies ist ein zynischer, gewaltverherrlichender Film. Alle Mittel, selbst die Folter lediglich verdächtiger Personen wird um des angeblich höheren Ziels willen gerechtfertigt.
2. Dies ist ein in hohem Maße amerikakritischer Film. Die Regisseurin lässt zwischen den Zeilen ( um einen literarischen Begreiff zu benutzen ) deutlich ihre tiefe Skepsis gegenüber den Methoden der CIA erkennen.
Zwischen diesen Extremen bewegen sich die Reaktionen der Zuschauer, wie man in verschiedenen Blogs feststellen kann. Und ich? Nun, ich bin hin- und hergerissen. Meiner Auffasung nach bezieht K. Bigelow, die wie schon in ihrem Irakfilm ihre handwerliche Meisterschaft beweist, bewusst keine eindeutige Position, so dass der Zuschauer wirklich selbst zu einer Meinungsbildung gelangen muss. Und das kann so falsch eigentlich nicht sein, oder? Deshalb meine Empfehlung: Unbedingt ansehen und dann darüber diskutieren.
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11.01.2013
Dsas Schöne an Ang Lees, des in allen Sätteln gerechten Regisseurs neuem Werk ist, dass dies wirklich einmal ein Film ist, der allen Altersstufen etwas zu bieten hat: Die jungen Zuschauer ( wobei die FSK-Freigabe ab 12 durchaus sinnvoll ist ) werden das spannende Seeabenteuer genießen, die älteren werden zusätzlich nicht nur die hervorragende Kameraarbeit zu schätzen wissen, sondern auch die durchaus nicht zu aufdringliche religiöse Thematik - fast so etwas wie die Frage der Theodizee - zur Reflexion nutzen. Und obendrein hat auch noch der Neurusse G. Depardieu einen zwar kleinen, aber durchaus eindrucksvollen Auftritt.
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30.12.2012
Dieser Film wurde vor 2 Jahren mit großem Trara angekündigt, es sei der große deutsche Film zum Thema: Wie der Fußball nach Deutschland kam. Doch blieb der echte Erfolg im Kino aus, und nun, da die ARD ihn ausgestrahlt hat, wird nur zu klar, warum das so war. Eine ganze Reihe unterfordeter, sonst oft sehr guter Schauspieler mühen sich ab, flache Charaktere darzustellen und papierene Dialoge zu sprechen. Die szenische Wiedergabe ist hölzern, die Darstellung der Fußballszenen unbeholfen, die Situationen fast stets überaus vorhersehbar. Die Sprache soll wilhelminischen Geist widerspiegeln, ist aber oft entweder allzu bemüht altertümlich, oder sie rutscht in heutigen Sprachgebrauch ab. Da der Film ja weitgehend in einer Schule spielt, urteilen wir mit Wohlwollen: schwach ausreichend.
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25.12.2012
Gerade Capras Wundermärchen nach Jahren wiedergesehen und wieder zu Tränen gerührt. Alles, was Leila und Juggernaut nach früheren Ausstrahlungen schrieben, ist wahr und bleibt es. Eine naive Utiopie sei das doch, mag mancher mäkeln. Aber gibt es nicht schon genug Mätopien? Was aber wohl eine schöne Utopie bleibt: dass unsere ö.r. Sendeanstalten den Mut hätten, diesen wunderbaren Film einmal um 20.15 zu zeigen, statt ihn stets ins Nachtprogramm zu verbannen. Ist ja nur ein uralter Schwarz-Weiß-Film ...
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01.12.2012
Ich muss für den Ausgleich sorgen, denn so wie Nico V. habe auch ich, im Gegensatz zu den ersten beiden Kritikern, den Film mit großem Vergnügen gesehen. Benning und Moore sind einfach fabelhafte Schauspielerinnen und überzeugten mich wieder mal voll und ganz. Auch die beiden "Kids" waren mehr als nur all right, während Mark Ruffalo als Paul manchmal etwas zu schluffig daherkam für meinen Geschmack. Dass die beiden Eltern hier lesbisch sind, ist gar nicht so entscheidend. Was man sieht, ist Familienleben mit all den Verletzungen, die man sich gegenseitig bisweilen antut. Gut, es ist kein düsteres Ingmar Bergman - Werk, der Grundtenor ist doch eher ein heiterer, aber es ist durchaus ein Film, in dem die Grautöne dominieren und nicht ein simples Schwarz oder Weiß. Ergo. Sehenswert!
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20.11.2012
Einwände zu formulieren ist leicht möglich: "Alles hängt mit allem zusammen" - ist das eine solch bahnbrechende Erkenntnis? Schauspieler, die in mehreren Rollen agieren, zum Teil sogar in solchen des anderen Geschlechts, ist das nicht ein bisschen viel an Mummenschanz? Erinnern die Kampf- und Verfolgungsszenen in den Koreasequenzen nicht allzu sehr an frühere SF - Filme, wie etwa Minority Report von Spielberg? Und so ließe sich noch einiges mehr bekritteln.
Aber, aber: Wann ist man zuletzt so total in einen Kinofilm von ca. drei Stunden Länge eingetaucht, ohne sich auch nur einen Moment zu langweilen? Die beiden anderen Autoren haben die Vorzüge von Cloud Atlas überaus zutreffend beschrieben, so dass ich mich nicht zu wiederholen brauche. Ich denke, dies ist ein Film, den man unbedingt ein 2. Mal ansehen kann, ja sogar sollte, wobei mich dann die OV reizen würde, besonders um zu hören, wie das seltsame Englisch, das die Menschen in den Zukunftsszenen sprechen, im Original klingt ( übrigens ist es eine eine sehr gute Idee, auch die Veränderungen, denen eine Sprache im Laufe der Zeit unterworfen ist, mitzubedenken und nicht einfach davon auszugehen, man werde auch in ferner Zukunft so wie heute sprechen. Freilich klang einiges im Deutschen etwas bemüht fremdartig, die Übertragung war sicherlich ein schwieriges Problem ).
Dies ist einer der Filme, die man unbedingt im Kino sehen sollte, also warten Sie nicht zu lange mit dem Besuch!
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19.11.2012
Der Name Cameron Crowe steht eigentlich für Qualitätsware, man denke nur an so interessante Filme wie A Beautiful Mind oder Almost Famous. Um so enttäuschter war ich von diesem Streifen, der wie vom Hollywood - Reißbrett gefertigt daher kommt. Der untröstliche, aber attraktive junge Witwer, sein trotziger, aber sensibler Sohn und sein niedliches Töchterlein mit der Kodderschnauze, die selbstverständlich ledige hübsche Zooverwalterin und ihr Tross aus Typen von echtem Schrot und Korn, der ( nahezu ) gnadenlose Revisor, von dessen Urteil alles abhängt - all das sind eher Marionettenfiguren denn echte, runde Charaktere. Dem entspricht ein Plot, der stets vorhersehbare Schwierigkeiten einbaut ( bis hin zum Regenwetter vor der Eröffnung des Zoos, das pünktlich zum Eröffnungstag dann doch von strahlendem Sonnenschein verdrängt wird ), die sich dann stets mirakulös in Nichts auflösen. Tja, da hätte man von einem Cameron Crowe doch mehr erwartet.
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14.11.2012
Ein Mauerblümchen (wallflower), das ist Charlie, als er neu an die High School kommt, wo er u.a. auf Sam(antha) trifft, die von eben solchen traumatischen Kindheitserfahrungen wie er geplagt wird. Dass Emma Watson diese Rolle in einem kleinen, aber feinen Film unbedingt spielen wollte, spricht für sie. Schließlich hätte sie nach Harry Potter genügend andere Optionen gehabt. Sicher, es gibt viele Filme über die Irrungen und Wirrungen der Adoleszenz, aber nur wenige, die so eindringlich die widerstreitenden Gefühle dieses Lebensabschnitts spiegeln. Ein großes Lob an alle Beteiligten.

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US-Serienstars gegen Homophobie
„Queer as Folk“-Fan-Convention „Rise’n Shine“ in Köln – Foyer 06/12
Neuanfang im Westen
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Avantgardistische Klänge zu Schwarzweiß
„Les Vampires“ im Filmforum – Foyer 06/12
Dem Weltkino verpflichtet
„Medianeras“ im Weisshaus – Foyer 06/12
Captain Kirk plaudert aus dem Nähkästchen
Zahlreiche Stars bei der Fedcon in Düsseldorf - Foyer 05/12
Nimmersatte Fleischesser
„Raising Resistance“ in der Filmpalette – Foyer 05/12
„Film ist nicht nur für Entertainment da“
„Out of the Darkness“ im Filmhaus – Foyer 05/12
Einblick in einen Teufelskreis
„Work Hard, Play Hard“ im Odeon – Foyer 05/12
Leid und komisches Potenzial
„Four Lions“ im Filmforum – Foyer 04/12
Auf der Suche nach Erklärungen
„Schilf“ im Rex – Foyer 04/12
Bestens vernetzt
Abschlussarbeiten ifs 2012 im Cinenova – Foyer 04/12
Angst und Druck junger Menschen
„Die Unsichtbare“ im Rex – Foyer 03/12
2 +1 filmische Abschlussarbeiten
„KHM-Doppelprogramm“ in der Filmpalette – Foyer 03/12
Keine gesichtslose Masse
„In Darkness“ im Cinenova – Foyer 03/12
Bioprodukte der deutschen Filmlandschaft
50 Jahre Oberhausener Manifest – Film und Diskussion im Filmforum – Foyer 02/12
Nachdenken über den Menschen
Filmreihe "Vor dem Gesetz" - Foyer 01/12
Gräueltaten auf Zelluloid
„Salò oder Die 120 Tage von Sodom“ in der Filmpalette – Foyer 02/12
Guttenberg, Wulff, McCarthy
„The Real American – Joe McCarthy“ im Filmforum – Foyer 02/12
Wider die Form
„Empire Me“ im Filmforum – Foyer 02/12
Aus aktuellem Anlass
Grünes Kino: „Der Fall Chodorkowski“ im cinenova – Foyer 01/12
Den Stars die Stimme leihen
„Up in the Air“ im Filmforum – Foyer 01/12
Tonpreisträgerfilm im Off-Broadway
1. Filmpreis für Tongestaltung im Rahmen des Forum für Schnitt und Montagekunst – Foyer 01/12
NRW, Land der Lichtspielhäuser
Kinoprogrammpreis NRW 2011 im Gloria – Foyer 12/11
Happy Birthday, Türke!
„Tüpisch türkisch“ im Filmhaus – Foyer 12/11
Große Kunst über einen großen Künstler
„Over Your Cities Grass Will Grow“ im Odeon – Foyer 12/11
Hochhäusler über Hochhäuser
„Intermediale Lektionen“ im filmforum – Foyer 11/11
Kurz und kurzweilig
„Kölsches Gedeck 1“ im Filmhaus – Foyer 11/11
Kates schwierigste Rolle seit Titanic
Werkstattgespräch mit Todd Haynes im filmforum NRW – Foyer 11/11
Kühlschränke als Familiengräber
Die „Taste the Waste“-Premiere im Cinenova – Foyer 09/11
Austausch zweier Kulturen
„Visions of China“-Filmfestival im Filmhaus – Foyer 10/11
Rock-Opa im Fußballdress
„Le Havre“ mit Konzert im Odeon – Foyer 10/11
Ein Kölner Film durch und durch
Die NRW-Premiere von „Über uns das All“ im Schauspielhaus – Foyer 09/11
Der Nachwuchs wartet nicht
Beim „Kölner Kurzfilmabend“ in der Filmpalette überraschten die Beiträge der KHM-Studenten - Foyer 09/11
Kinooase bis zum Ende der Sommerferien
Das Kinderfilmfestival im Metropolis lockte mit Filmen und anderen Feinheiten – Foyer 09/11
Besondere Kinomomente
Das Kölner Filmhaus e.V. blickte auf 30 Jahre erfolgreicher Filmkultur zurück – Foyer 09/11
Ein realistisches Bild vom Iran
„Nader und Simin – Eine Trennung“ im Odeon – Foyer 07/11
Der besondere Blick auf Menschen
„Anduni – Fremde Heimat“ im Off-Broadway - Foyer 08/11
Duo Infernale
„Was Du nicht siehst“ im Cinenova - Foyer 08/11
Europäische Pyramiden
„Die Pyramide der Wahrheit“ im Filmforum - Foyer 08/11
Bescheidenheit und Größenwahn
„How to make a book with Steidl“ in der Filmpalette – Foyer 07/11
Absonderliches
„Die Stämme von Köln“ in der Filmpalette – Foyer 07/11
Rollschuhtraining für die Leinwand
„Eine Insel namens Udo“ im Odeon – Foyer 07/11
Der Staatsanwalt als Drehbuchschreiber
„Liebeskonzil“ im Filmforum – Foyer 07/11
Drehschluss bei Dämmerung
„Soul Boy“ im Filmforum - Foyer 06/11
Das Geschäft mit dem Mond
„Die Mondverschwörung“ im Odeon - Foyer 06/11
Internationale Premierengäste
„Fast & Furious Five“ im Cinedom - Foyer 06/11
Aus der Eiszeit nach Brasilien
„Rio“ im Cinedom - Foyer 05/11
3D-Hommage an Tanzlegende
Wim Wenders im Kunstsalon - Foyer 05/11
Filmische Vielfalt
„Die Läufige Leinwand“ im King Georg - Foyer 05/11
Mit Stotter-König zum Oscar-Triumpf
„The King’s Speech“ im Cinenova - Foyer 04/11
Der Meister des Lichts
Jost Vacano im Filmhaus - Foyer 04/11
Anders sehen
„Pina in 3D“ im Rex - Foyer 04/11
Bilderwelten
Foyer 03/11
Premieren und Geburtstage
Der Filmclub 813 feiert und im Odeon und OFF Broadway regieren die Frauen - Foyer 02/11
Festivalwochenende
Foyer 01/11
Filmemacher und Kinomacher gemeinsam auf einer Bühne
Mit einer Gala feierte die Filmstiftung NRW die Verleihung der Kinoprogrammpreise 2010 - Foyer 12/10
Mehr als Film
Foyer 11/10
Schwarz, Weiß und Grün
Foyer 05/10
Kulturelles und Künstlerisches
Foyer 04/10
Von Köln in die Welt
Foyer 03/10
Preise und Premieren
Foyer 12/09
Zwischen Realität und Fiktion
Visions of China im Filmhaus - Foyer 11/09
Hautnahe Hintergründe
Whisky mit Wodka im Cinenova - Foyer 10/09
Mit Zeitzeugen diskutieren
Foyer 09/09
Köln-Premiere in der Filmpalette
Foyer 08/09
Vielfalt oder Verstopfung?
Entwicklung des deutschen Filmmarkts – Filmwirtschaft 06/13
„Raus auf die Straße, drehen“
Zum Tod des Regisseurs Michael Winner - Portrait 02/13
Weltweites Kinowachstum
Aktuelle Statistiken zur Kinoentwicklung – Filmwirtschaft 05/13
XXL-Memoiren
Arnold Schwarzenegger hat seine Autobiografie geschrieben – Porträt 01/13
Sinkende Budgets allüberall
Produzentenstudie 2012 – Filmwirtschaft 04/13
Der sensible Rabauke
Zwei Biografien zu Gert Fröbes 100. Geburtstag – Portrait 11/12
Hilft die Quote?
Besuchsstudie zum vergangenen Kinojahr – Filmwirtschaft 03/13
Jetzt schnelldrehend: das Filmplakat
Displays ersetzen in Kinos das Papierplakat - Portrait 11/12
Die Spitze und die Höhe
Die aktuelle Filmpolitik verheißt wenig Gutes für 2013 – Filmwirtschaft 02/13
Good bye, Emmanuelle
„Emanuela“ Sylvia Kristel ist tot - Portrait 10/12
Noch schärfer
„Der Hobbit“ beschleunigt die Markteinführung der Higher Frame Rate – Filmwirtschaft 01/13
Einmal Hollywood und zurück
Siegfried Rauch präsentiert Anekdoten und Rezepte – Porträt 10/12
To be continued
Paramount Pictures wird 100 Jahre alt – Filmwirtschaft 12/12
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Der Xenonkolben feiert seinen 60. Geburtstag – Filmwirtschaft 11/12
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100 Jahre Universal – Filmwirtschaft 10/12
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Trauerspiel
19.06.2013
Nein, das soll nicht heißen, dass dieser Film beklagenswert misslungen sei. Es handelt sich vielmehr um eine Art antike Tragödie im heutigen Gewand. Die uralten Motive des "Schuldlos Schuldigen" und der Vererbung des Unglücks auf die folgenden Generationen sind ähnlich zentral wie bei wie bei Sophokles. Die Handlung zerfällt sehr deutlich in drei Teile, Akte sozusagen, von denen der letzte vielleicht etwas kürzer sein könnte. Die Darsteller spielen brillant, nicht nur Gosling und Cooper, sondern besonders auch die beiden Teenager, die die Söhne verkörpern.
Alles in allem: Ein Hollywoodfilm von der besseren Sorte.