Es gibt 60 Beiträge von Onatop
weitere Infos zu diesem Film | 3 Forenbeiträge
21.10.2009
ist ja alles schön und gut und offensichtlich. Aber dieser "Mit den Kindern ins Kino gehn-Anlass" (Respekt!) ist am Ende nur einer dieser schrecklichen Tiere zum Menschen machen-Anlässe, die weniger mit Wissensvermittlung zu tun haben als damit, den Kindern ein überkitschtes, verfälscht-romantisiertes Weltbild zu vermitteln, indem es jedes Augenzwinkern eines Tieres mit menschlichen Charaktereigenschaften abzugleichen sucht. Hannelore Elsner säuselt sich durch dieses Bemühen, verwechselt das Ganze wohl mit Poesie und ist damit in meiner Achtung tief gefallen. Wenn ich Märchen sehen will, gehe ich jedenfalls nicht in einen Dokumentarfilm.
weitere Infos zu diesem Film | 18 Forenbeiträge
25.12.2008
Vorab: Wer hier behauptet, der Film würde Bond-Fans ergötzen, kennt entweder keine Bond-Fans oder wird von Sony bestochen!
Ein ab der ersten Einstellung vergeigtes, Bond-fernes Agentenfilm-Fiasko, was ganz schnell passieren kann, wenn man einen Regisseur wie Marc Forster (?Finding Neverland?, ?Monster?s Ball?) als 007-Architekten heranzieht. Forster ging es offensichtlich nur zweitrangig um eine spannende, augenzwinkernde, stilvoll beseelte Bond-Fortführung im Sinne von ?Casino Royal?. Nein, Forster ging es darum, was er am besten zu können vermeint: Drama. Inhaltlicher Schwerpunkt seines neuen Dramas: Vertrauen. Das Wort ?Vertrauen? fällt gefühlte 50 Mal - zählen Sie zum Spaß mal mit. Marc Forster macht also einen Film, der zeigt, dass man heutzutage irgendwie niemandem mehr trauen kann. Schade nur, dass er dabei auf Bond scheißt. Und er scheißt so anhaltend dünn, dass er es nicht mal merkt.
Zum künstlerischen Konzept dieser Agentenfilm-Gurke: Der Schnitt wurde ja bereits ausgiebig kritisiert. Abgesehen davon, dass die schnellen Schnitte bloß die Unbeholfenheit der weitgehend unspektakulären Actionszenen verschleiern, richtet sich mein Groll in Bezug auf Bildgestaltung zuallererst gegen Forsters Helfershelfer, sprich: seinen Cutter Matt Chesse (?Finding Neverland?, ?Monster?s Ball?) und den Kameramann Roberto Schaefer (?Finding Neverland?, ?Monster?s Ball?), die für dieses Machwerk eine spektakuläre Ausdrucksmöglichkeit für sich entdeckt haben: Parallelmontagen! Parallelmontagen, die sich von der ersten Szene an hartnäckig und überwiegend unmotiviert durch den ganzen Film ziehen. Unmotiviert wie etwa bei der Verfolgungsjagd, in der Bond durch die Katakomben hinter einem Verräter her rennt - im Parallelschnitt ein Pferderennen. Ein Pferderennen, das vermutlich ein paar Straßen weiter stattfindet. Oder in Spanien. Oder in Australien. Es ist egal. Hauptsache irgendwas, wo alle irgendwie los- und hinterherrennen, weil Bond das ja auch gerade tut.
Wenden wir uns den Hauptverantwortlichen zu: Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, die eigentlich nichts machen außer Bond-Filme. Die vor zwei Jahren einen der besten 007-Streifen aller Zeiten produzierten, um einen der schlechtesten folgen zu lassen. Da stellt sich unweigerlich die Frage, wie groß der Einfluss der beiden Produzenten eigentlich ist. Die Beratung durch Dritte ist offensichtlich: So viel Gegensätzliches kann zwei Köpfen allein kaum entspringen. Zum Beispiel: Marc Forster und ein James Bond-Film. Da komm ich nicht drauf, und du auch nicht. Siehst du, da gehören mehr als nur zwei dazu!
Mitverantwortlich: Die Drehbuchautoren rund um Paul Haggis, die mit ?Casino Royal? die Serie aller Serien intelligent und frisch fortgeführt hatten. Und dann verzapfen sie diese drittklassige, unnötig wirr erzählte ?Agentenstory? über einen größenwahnsinnigen Ökoverbrecher (ohne jeglichem Charisma: Mathieu Amalric). In der darüber hinaus M brutal weiter demaskiert wird. Wir erinnern uns: In ?Casino Royal? hatte M noch Bond ausdrücklich darum gebeten, nie wieder ihre Wohnung zu betreten. Das war deutlich, und ich hatte gehofft, das gelte auch für die Kamera. Aber sie kehrt dorthin zurück und filmt M beim Abschminken vorm Spiegel. M. Unsere M! Bonds Chefin - unterkühlt charmant und unantastbar, nicht zuletzt aufgrund ihres mysteriösen, unbekannten Backgrounds. Eine Autorität, die man nicht daheim vorm Spiegel stehen sehen will, und wie sie sich abschminkt, und wie im Wohnzimmer das Telefon klingelt und ihr Mann aus dem Off ruft, das sei wohl für sie. Das ist entsetzlich peinlich und Höhepunkt (?) einer Entwicklung, die bereits zu Brosnan-Zeiten begann, als M plötzlich so mütterlich rumzudümpeln begann, sich ins Feindesgebiet und wiederholt in Lebensgefahr begab und schon damals (?The World is not enough?) ein ernsthaftes Problem mit Vertrauen hatte. Das war doch schon scheußlich genug. Jetzt aber: M mit Watte-Tabs vorm Spiegel. Das reicht doch allemal für ne gute Simpsons-Folge!
Die einzige Konstante die hier überzeugt, ist Daniel Craig, der Bond spielt und Bond ist. Dass sich seine Figur in dieser Fortsetzung nicht großartig entwickelt (wenn nicht gar wieder zurückentwickelt), ist am Ende vielleicht sogar ein Glücksfall. So kann man ?Ein Quantum Trost? einfach ignorieren und schnell vergessen und hoffen, dass der nächste Teil wieder ein wenig mehr royal wird.
Schwer enttäuscht,
Onatop
weitere Infos zu diesem Film | 12 Forenbeiträge
25.03.2008
Ihr letztes Werk. Bis hierhin war ich doch eigentlich eine große Bewunderin Ihres Schaffens. Doch das hier ist nichts weiter als ein langes, banales Drama inmitten erotischer Träume und idiotischer Albträume, in dem ein gestandener Regie-Meister recht ansehnlich nackte Brüste inszenieren darf. Das Ergebnis soll das damalige Hollywoodpaar Kidman und Cruise privat geläutert haben. Kubrick hat mit seinem Alterswerk also einen Scientologen geläutert. Glückwunsch!
Für mehr wird es auch nicht reichen. Cruise ist unglaubwürdig als Arzt, der irgendwie fortwährend Geld verschenkt und einem ständig seinen Arztausweis vor die Nase hält als wär?s ne Polizeimarke. Ansonsten schickt ihn Kubrick arg schicksalsgeleitet durch Stationen der Reize und Verführungen. Die weniger als schwache Motivation des an sich glücklich Verheirateten sind Hirngespinste in Schwarzweiß, in denen er seine Frau mit einem anderen Mann rummachen sieht. Egal welche Vorlage: Die Story ist unglaubwürdig und dümpelt metaphernreich (Stop-Schilder! etc.) vor sich hin.
Kidman und Cruise sind fortwährend hollywoodgemäß am overacten, und Wahlengländer Kubrick drehte hier augenscheinlich für ein amerikanisches Publikum, wo der Film ja offensichtlich auch funktioniert ? via skandalträchtige Orgien und aufklärerische Reflektionen über Liebe und Treue. Das alles hat den Europäer natürlich schon 1999 eher ermüdet als, ähem, die Augen geöffnet.
Für einen dreifach Verheirateten und zweifachen Vater wirkt dieses rückständige Beziehungsgeplänkel jedenfalls überraschend naiv und unreflektiert. Vielleicht wollte aber Kubrick hiermit lediglich den Männern zeigen, dass auch Frauen Sex mögen. Danke dafür, Stanley.
weitere Infos zu diesem Film | 8 Forenbeiträge
25.03.2008
Vielleicht sollte Herr Mann endlich aufhören, Filme zu machen. Um mir zu beweisen, dass er nichts drauf hat, hatte mir ?Heat? ja schon gereicht? Hier bewegt sich der alte Herr mit seinen beiden eitlen Darstellerfatzkes handwerklich sicher durch aufwendiges Hochglanz und teure Kameraflüge. So handwerklich sicher wie ein Plattenbau: Glatt, klar und uninspiriert. Dabei will Mann doch offensichtlich mal wieder was besonders Ausgefallenes machen. Nur was? Ein episches Cop-Drama? Einen unkonventionellen Thriller mit Tiefgang? DEN Actionfilm der Nuller Jahre? Egal, was er will: Mann liefert nichts weiter als einen langweiligen Actionfilm.
Oder wie soll man einen Kracher nennen, in dem es 60 Minuten am Stück nicht kracht, der eine unglaubwürdige 80er-Jahre-Dramaturgie auffährt und eine aufdringlich lange Story mit der epischen Tiefe eines Planschbeckens? In dem ein alter Regisseur denkt, es sei fortschrittlich, Veraltetes überlang auf Hochglanz wiederzukauen. In dem Foxx und Farrell unentwegt gucken, reden und Salsa tanzen, bis sich Sunny nach über 100 Minuten und somit bereits nach einer ganzen Spielfilmlänge endlich und viel zu spät zurückbesinnt: ?Es is wieder soweit: Es wird rumgeballert, wir brüllen ?Polizei!?, holen die Handschellen raus. Das ist unser Job!? Ja, dann macht ihn doch aber bitte nicht erst zum Showdown!
Die Postproduktion hat dann noch dort munter weiter gemacht, wo Mann aufgehört hatte, nachdem alles runtergeleiert war: Lieblos werden die gelackten Szenen aneinandergeschnitten und Songs hineingepresst, ohne Gespür für Gefühl und Timing. Während Mann vor sich hin altert, hat er wohl verpasst, dass das Kinopublikum gereift ist und nach intelligenteren und anspruchsvolleren Stories verlangt und nicht nach verstaubten Storygerüsten aus der 1980er-Steinzeit. Mann, Mann, Mann: Reicht es nicht irgendwann, sich auf seinen Millionen auszuruhen, anstatt weitere zu verplempern?
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
06.11.2007
Dieser Film gehört wahrlich nicht (nur) ins Nachtprogramm: Noch nie habe ich einen Dokumentarfilm im Kino erlebt, der in solchem Maße gemeinschaftliches Schmunzeln und Lachen provozierte und zugleich versteckt im Stillen bewegte! Das ist sowohl der Domin als auch der Regisseurin zu verdanken, die für dieses hübsche Portrait ein ganz besonderes Verhältnis aufgebaut haben.
?Ich will dich? ist frisch, frech und ungewohnt für das gesamte Genre, und man sollte ihn auf jeden Fall im Kino gucken ? im Nachtprogramm wird es in vielerlei Hinsicht zu spät sein. Von daher: Nicht nur für Literatur-, sondern auch und vor allem für Kino-Begeisterte!
weitere Infos zu diesem Film | 5 Forenbeiträge
08.07.2007
Kinokeule bringt den starbesetzten Aufhänger dieses überlangen Genremixes (Frauen-Männer-Film) in seinem ersten Absatz ja verhältnismäßig bündig auf den Punkt, und für die, die es in der 172-Minuten-Version wiederholt eingeprügelt bekommen und noch immer nicht verstanden haben, fasst es Al Pacino am Ende dankenswerterweise noch mal zusammen: ?Ich bin auch nicht anders, als die die ich jage.?
OK, wenn man über die Dialoge dieses Endlos-Diskurses hinweg sieht, bekommen wir noch einen recht guten Actionkrimi zu sehen (auch wenn die Story vom ?wirklich letzten Coup? bereits 1995 mehr als durch war?).
Ach ja, Dialoge! Ich darf Al Pacino und seine Filmfrau Justine zitieren:
Er: ?Ich kann meine Finger nicht von dir lassen. Kann machen was ich will??
Sie: ?Ich finde das gerade wunderbar an dir auf eine animalische Art und Weise??
Er: ?Aah, ein klasse Weib!?
Davon krieg ich jetzt noch Schüttelfrost, und nein, das klingt auch in der Originalfassung nicht besser.
Vielleicht hatte ich mich dereinst vom Filmplakat in die Irre leiten lassen, auf dem in kühlem Blau ausschließlich Männer und Waffen zu sehen sind. Vielleicht hatte ich einen Männerfilm erwartet. Dann hat plötzlich jeder Mann eine Frau - und ein Problem. Und aus einem mit Vorfreude erwarteten Zweieinhalb-Stunden-Reißer wurden 172 Minuten, in denen De Niro inmitten quengelnder Teenie-Stieftöchter und trüben Partnerinnen-Naivchen bewährt in seiner Mafiosi-Schablone wandert. Pacino hat dabei die gleiche Rolle, spielt sie nur exzentrischer bis hin zur Karikatur. Die zwei sind witzig.
Währenddessen liefert Michael Mann immer dieselben Antworten in der Endlosschleife und vergisst dabei, andere Fragen zu beantworten. Zum Beispiel die von Justine: ?Was ich nicht verstehe ist, warum ich nicht von dir loskommen kann.? Ja, warum bleiben wir Frauen eigentlich immer an solchen Pennern kleben? Darauf weiß selbst Mann keine Antwort.
Oder doch? ?Warum bist du mit mir zusammen, Lilly??, fragt nämlich noch der aufrichtige, aber rückfällige Bewährungsbruder seine Freundin.
Sie: ?Weil ich unglaublich stolz auf dich bin.?
Er lacht. ?Du bist stolz auf mich??
Zustimmendes ?Hmhm?.
Er: ?Worauf kannst du bei mir wohl stolz sein??
Sie: ?Komm mit nach Hause.?
Schnitt.
Ist das wirklich alles?!
weitere Infos zu diesem Film | 10 Forenbeiträge
12.01.2007
Ich denke, der einzige, der nicht über Hitler lacht, ist Hitler. Diese Darf-man-Debatte haben wir doch längst durch, von daher verstehe ich den Aufruhr nicht, der hier durchs Land zieht und der eigentlich nur von einem schlechten Film ablenkt. Damit, Loeweneule, hier ein Filmbeitrag:
Nö, auch nach diesem Film werde ich kein Dani-Levi-Fan. Ich führe das weiterhin auf seinen Humor zurück. Nichts gegen das Konzept dieser Inszenierung: Levi hat seiner Phantasie Psychologie und weitere weniger bekannte biografische Fakten des Komplex beladenden Führers zugrunde gelegt und sicherlich auch fleißig recherchiert. Doch was nutzt das, wenn es am Ende in Klamauk endet?
Der jüdische Regisseur, der ein smarter Clown mit Woody-Allen-Brille sein möchte, verwechselt Ironie mit Zweideutigkeiten und Wortspielereien aus der Klamottenkiste. Hitler als armes Würmchen, das sich unbefriedigend auf Eva Braun abmüht, die Handlanger als albernde Staffage mit diversen Handicaps und mittendrin eine jüdische Familie, die dem Schabernack die ernst Note verleihen soll ? das hätte Woody Allen sicherlich gelungen und ausgewogen als großartige Tragikomödie inszeniert.
Levi indes sieht sich vielmehr in den viel zu großen Fußstapfen von Chaplin und Lubitsch herumstolpern und verläuft sich dabei nonstop nonsend zwischen Kalauern und Comedy-Brüllern und liefert lediglich einen weiteren Breitwand-Beitrag zum aktuellen deutschen Klamaukbrei.
Im WDR Spezial sagt Levy, lachen über Hitler sei therapeutisch. Ich habe schon des Öfteren über Hitler gelacht, nicht zuletzt wegen Lubitsch und Chaplin. Das war zwar keine Therapie, aber durchaus therapeutisch. Über den Hitler in ?Mein Führer? habe ich nicht gelacht. Kein einziges Mal. Und keine Ahnung, was Helge da verloren hat.
weitere Infos zu diesem Film | 27 Forenbeiträge
06.10.2006
obwohl mir der Film ebenso gut gefallen hat wie dir: Mit etwas ?Phantasie? kannst du dir ja vielleicht vorstellen, dass das ?Kopfkino? eines jeden Zuschauers ein anderes ist, und damit ist auch die Wahrnehmung desselben Films immer eine andere, auch wenn sich alle vergleichbar ?locker machen? und sich ?völlig unvoreingenommen in den Saal seines örtlichen Lichtspielhauses? begeben würden. Man sieht denselben Film, der eine sieht einen guten, der andere einen schlechten. Film ist nun mal, wie auch Parfüm, Geschmacksache!
weitere Infos zu diesem Film | 6 Forenbeiträge
27.04.2006
Das möchte ich hier doch noch mal fett gedruckt sehen. Nach ?Mein Leben ohne mich? bin ich haltlos enttäuscht. Colonia hat wie so oft alles gelungen auf den Punkt gebracht, und so versage ich mir variierte Wiederholungen. Ihr könnt ja dafür ihren Eintrag zweimal lesen ;-)

Weltweites Kinowachstum
Aktuelle Statistiken zur Kinoentwicklung – Filmwirtschaft 05/13
Lange Lust an kurzer Form
59. Oberhausener Kurzfilmtage von 2.-7.5. - Festival 05/13
Sinkende Budgets allüberall
Produzentenstudie 2012 – Filmwirtschaft 04/13
Extremes wagen
„Jäger des Augenblicks“ im Cinenova – Foyer 05/13
Nicht dabei sein oder weg wollen
Sommerblut-Festival thematisiert „Flucht“ und „Inklusion“ – Festival 05/13
Hilft die Quote?
Besuchsstudie zum vergangenen Kinojahr – Filmwirtschaft 03/13
Exzessiv, kreativ und progressiv
Das Internationale Frauenfilmfestival IFFF in Dortmund mit gesellschaftspolitischem Schwerpunkt - Festival 04/13
Humorvoll Deutsch lernen
„Schnitzel und Dolmades“ im Filmforum – Foyer 05/13
Die Spitze und die Höhe
Die aktuelle Filmpolitik verheißt wenig Gutes für 2013 – Filmwirtschaft 02/13
Leinwand statt Mattscheibe
Über 5.000 Besucher zählte das Fernsehfestival „Großes Fernsehen“ – Festival 04/13
Ein ziemlich sympathischer Kerl
„Ein MordsTeam“ im Cinedom – Foyer 05/13
Noch schärfer
„Der Hobbit“ beschleunigt die Markteinführung der Higher Frame Rate – Filmwirtschaft 01/13
Von Osterhasen und Knöpfen
Osterkino im Metropolis - Festival 03/13
Qualität für Gebührengelder
Die Adolf-Grimme-Preise 2013 wurden in Marl verliehen – Kino 04/13
To be continued
Paramount Pictures wird 100 Jahre alt – Filmwirtschaft 12/12
Tanzende Bilder
Das Filmforum geht den vielfältigen Formen der Filmmusik auf den Grund – Filmmusik 03/13
Nazis, Eisbären und ein Kölsch zum Abschluss
Axel Prahl kam zum Gespräch in die Filmpalette – Foyer 04/13
Es werde Licht
Der Xenonkolben feiert seinen 60. Geburtstag – Filmwirtschaft 11/12
Überraschende Trends
„Großes Fernsehen“ zeigt das Fernsehprogramm von morgen – Festival 02/13
Harmonische Ensemblebesetzung
Auf der HobbitCon 2013 war gute Laune angesagt – Kino 04/13
Eine ganz heiße Kartoffel
100 Jahre Universal – Filmwirtschaft 10/12
Vom Iran bis zur Blank City
Das Dokumentarfilmfest „Stranger than Fiction“ macht seinem Namen alle Ehre - Festival 02/13
In den Startlöchern für Teil zwei
„Rubinrot“ im Cinedom – Foyer 04/13
Seid umschlungen, Millionen
Aufteilung der Filmförderung des deutschen Films – Filmwirtschaft 08/12
Wo laufen sie denn?
Die 20. Ausgabe des blicke-Festivals - Festival 11/12
Schwul in Israel
„Yossi“ im OFF-Broadway – Foyer 04/13
Demographie und Pina
GfK-Studie zum Kinobesuchsjahr 2011 - Filmwirtschaft 07/12
„Vergesst alles, was Ihr bisher gesehen habt.“
Gabi Hinderberger vom „blicke. Filmfestival des Ruhrgebiets“ über dessen Werdegang
Das Unmögliche möglich machen
„Drachenmädchen“ im Cinenova – Foyer 04/13
In allen Töpfen rührend
Der Film-Megakonzern Sony - Filmwirtschaft 06/12
Eine cineastische Pilgerfahrt
Das Kinofest Lünen geht in die 23. Runde - Festival 11/12
Spielen unter der Maske
„Star Wars“-Erinnerungen auf den Movie Days 2013 – Kino 03/13
ACTA, Regener und 51 Tatort-Autoren
Filmwirtschaft 05/12
Kurze Filme, kurze Weile
Zum 15. Mal wurden beim Wettbewerb kurzundschön die besten Kurzfilme prämiert – Festival 12/12
Glutkerne von Wahrheit
Premiere „Quellen des Lebens“ – Foyer 03/13
50 Jahre Oberhausener Manifest
Einfluss der Kurzfilmtage auf den deutschen Film - Filmwirtschaft 04/12
Positionen und Preise
In Köln wurde die Kinokultur tagsüber diskutiert und am Abend prämiert – Festival 12/12
Liebesfilm mit politischer Botschaft
„Vergiss mein nicht“ in der Filmpalette – Foyer 03/13
Einsparungen und Gleichstellung
Justierung der Filmförderung - Filmwirtschaft 03/12
"Zwei Leben" in Einem
Lünen eröffnete mit "Zwei Leben" das 23. Kinofest 2012
Comeback in der Domstadt
Premiere „The Last Stand“ – Foyer 03/13
Besser und doch enttäuschend
Rückschau auf das Kinojahr 2011 – Filmwirtschaft 02/12
Intim und jenseits der Norm
Die Gewinner des Kinofestes Lünen 2012 - Festival 11/12
Doppelsieg für polnischen Film
Auf der Berlinale wurden die schwul-lesbischen Teddys verliehen – Kino 02/13
Die Grünen Piraten
Umgang mit Urheberrechtsschutz – Filmwirtschaft 01/12
Dokumentarfilm attraktiv machen
Bei der Duisburger Filmwoche waren Jugendliche und Kinder das Thema - Festival 11/12
Kritikerlieblinge des Vorjahres
Die Preise der Deutschen Filmkritik 2012 sind vergeben – Kino 02/13
Nachbarschaftsvergleich
Kinoentwicklung Deutschland – Frankreich – Filmwirtschaft 12/11
Viva el cine!
Lateinamerikanisches Kino in NRW – Festival 11/12
NRW in Berlin
Hannelore Kraft lud zum NRW-Empfang während der Berlinale 2013 - Foyer 02/13
Walt Disney
Blick auf einen der prägendsten Filmproduzenten – Filmwirtschaft 11/11
Die Mechanik des Films
Filmplus würdigt zum zwölften Mal die Meister der Filmmontage – Festival 11/12
Fit bleiben durch Musik
„Das Lied des Lebens“ im Odeon – Foyer 02/13
Warnhinweise erforderlich
Filmwirtschaft 10/11
20 Jahre blicke
Das Filmfestival des Ruhrgebiets blickt auf sich und die Welt – Festival 11/12
Nicht reinreden lassen
„Weil ich schöner bin“ in der Filmpalette – Foyer 02/13
Altersempfehlungen tun Not
Eine medienpädagogsiche Alternative zur FSK wird nötig - Filmwirtschaft 09/11
Zusammenhalt und Vielfalt
CineCologne: Vielfältiges Angebot trotz Sparmaßnahmen – Festival 11/12
Ein Gefühl der Verliebtheit
„Paradies: Liebe“ im Off-Broadway – Foyer 02/13
Film ohne Grenzen
Der Schlag gegen kino.to weckt Sensibilität bei den Usern - Filmwirtschaft 08/11
Herbstferienkino
Am 6. Oktober startet das Kinderfilmfestival im Metropolis - Festival 10/12
"Wäre ich jung, hätte ich diese Deponie abgefackelt"
Claudia Roth und Arndt Klocke sprachen im FilmhausKino Köln über Fatih Akins „Müll im Garten Eden“ – Foyer 02/13
20 Th Century Fox
Filmwirtschaft 07/11
Gefährliche Liebschaften
Das schwul-lesbische Filmfest Homochrom zeigt zahlreiche Premieren – Festival 10/12
Mit Filmen lehren
„Vision Kino 12“ im KOMED – Foyer 01/13
Streit um die Förderung zur Digitalisierung
Eine fragwürdige Umverteilung von Kinoeinnahmen - Filmwirtschaft 06/11
Getarnte Gattung
Das shnit Kurzfilmfestival präsentiert die vielen Seiten des Kurzfilms – Festival 10/12
Vielschichtige Montagearbeit
Praxispanel „Muster schneiden“ im Filmforum – Foyer 01/13
CinemaCon – Filmpolitik aus den USA
Filmwirtschaft 05/11
Internationale Filmwelt
François Ozon und Michael Winterbottom bei der Cologne Conference – Festival 10/12
Klimaschutz kann sexy sein
„Virale Clips“ der ifs im Filmforum – Foyer 01/13
Warner Bros.
Als sich vier Brüder aufmachten, ein Filmimperium zu gründen - Filmwirtschaft 04/11
„Die andere Seite des türkischen Kinos zeigen“
Der türkische Autorenfilm und seine Chancen im Ruhrgebiet - Festival 09/12
Spielemusik als orchestrales Erlebnis
„East Meets West“ im WDR-Funkhaus – Foyer 12/12
Endgültige Bilanz 2010
Umsatzeinbußen für deutsche Filmprojekte - Filmwirtschaft 03/11
Afrikanisches Kino in Köln
Umfangreiches Programm zur Jubiläumsausgabe – Festival 09/12
Konzentration statt Kompromisse
Cine Cologne-Eröffnung im Gloria – Foyer 12/12
Alles nur geklaut?
Verletzung des Urheberrechts - Filmwirtschaft 11/10
Mit Spannung erwartet
„Visions of China“ zeigt zum sechsten Mal aktuelle Filme aus China – Festival 09/12
Auf der Suche nach Kaffee
„Oh Boy“ im Off-Broadway – Foyer 12/12
Filmwirtschaft
Filmwirtschaft 10/10
Michael Jackson bei den Maori
Das kleine Neuseeland entpuppt sich als großes Filmland – Festival 09/12
Nah dran an den Schauspielern
Werkstattgespräch mit François Ozon im MAKK – Foyer 11/12
Filmmesse Leipzig
Filmwirtschaft 09/10
Killer im Urlaub
Das Fantasy Filmfest vertreibt den Sommer mit düsteren Filmen – Festival 09/12
Niemanden ausschließen
„Berg Fidel – Eine Schule für alle“ im Odeon – Foyer 11/12
Alternativer Content
Filmwirtschaft 05/10
Kafka auf Brautschau
Die internationalen Bonner Stummfilmtage entdecken sprachlose Filmperlen – Festival 08/12
Flucht aus Angola
„Por aqui tudo bem“ im Filmforum – Foyer 11/12
Und immer wieder 3D
Filmwirtschaft 04/10
Liebende Maschinen und eine Zombie-Mutter
„Screen for Shorts“ eröffnet Deutzkultur 2012 – Festival 07/12
Rückkehr nach Mittelerde
Staraufgebot bei der RingCon 2012 im Maritim Hotel – Foyer 10/12
Kino und Kirche
Die Geschichte des Magazins Film-Dienst - Filmwirtschaft 03/10
4 Kinotage für ein Halleluja
Die Kölner Kino Nächte sind vorerst gerettet, aber die Gelder sind knapp - Festival 07/12
„Cobra“-Alarm im Ruhrgebiet
Zahlreiche Kultstars beim “Hollywood Event 2012“ – Foyer 10/12
Das Wunder von 2009
Filmwirtschaft 02/10
Große Augen
Am 7. Juli startet das Kinderfilmfestival im Metropolis - Festival 07/12
Nachdenken über das Hamsterrad
„Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im Odeon – Foyer 10/12
Filmpolitik quo vadis
Über Neuerungen, die keine sind - Filmwirtschaft 12/09
Das Kino auf dem heißen Blechdach
Die Filmbar zeigt auch in diesem Jahr eine spannende Themenreihe - Festival 07/12
Investigatives Dokumentarfilmen
„Revision“ in der Filmpalette – Foyer 10/12
Deutschland - kein Arthousepublikum?
Filmwirtschaft 11/09
Halb Drama, halb Komödie
„Heiter bis wolkig“ im Cinedom – Foyer 10/12
20 Sekunden Lokalpatriotismus
Das Blicke-Filmfestival begeht Jubiläum mit Sonderwettbewerb - Festival 06/12
Jugendamt proudly presents
Filmwirtschaft 10/09
A propos du cinéma
8. Französische Filmtage - Festival 06/12
Kölner Weltpremiere
„Frisch gepresst“ im Cinedom – Foyer 09/12
3 D - Jetzt geht's los
Filmwirtschaft 08/09
NRW schizophren
Ein Resümee über den NRW-Wettbewerb bei den Oberhausener Kurzfilmtagen - Festival 05/12
Ungewöhnliches Komponistenleben
„Anaparastasis: Life & Work of Jani Christou“ im Museum Ludwig – Foyer 09/12
Hoch dekoriert, kaum gesehen
Filmwirtschaft 07/09
Das starke Dokument
Die 58. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen – Festival 05/12
Premiere für Feinschmecker
„Entre les Bras“ im Filmforum – Foyer 09/12
Werbung im Kino - Vom Aussterben bedroht?
Filmwirtschaft 06/09
Die Filmbüchsen der Pandora
Arthouse-Pionier wird 30 - Festival 05/12
Mutterseelenallein
"Allein die Wüste" in der Filmpalette – Foyer 08/12
Hoch gefördert, wenig gesehen
Der deutsche Film - Filmwirtschaft 05/09
Frauen an die Kameras!
Eröffnung des „Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln“ - Festival 04/12
Betonspielplatz DDR
"This Ain't California" im MAKK – Foyer 08/12
Ein Urteil - und doch noch alles offen
Filmwirtschaft 04/09
Nachwuchsfestival
sehsüchte 2012 - Festival 04/12
Herz der Versöhnung
"Das Herz von Jenin" im Filmforum – Foyer 08/12
Doku-Nischen und Serienhits
Das Festival „Großes Fernsehen“ überzeugte bei originären TV-Formaten - Festival 04/12
2009
Das Jahr des digitalen Wendepunkts - Filmwirtschaft 03/09
Eine Amour fou
„Anna“ im Institut Français – Foyer 07/12
„Da muss man sich erst mal durchsetzen“
Das Internationale Frauenfilmfestival blickt vom 17. bis 22. April auf Nordafrika - Festival 04/12
Das Jahr 2008
Rückblick auf das Kinojahr - Filmwirtschaft 02/09
Besser als das Original
„Ein irrer Typ“ im Filmforum – Foyer 07/12
Liverpool und Köln: 60 Jahre Freundschaft
Das Kino als Event – Festival 03/12
Seid umschlungen Millionen
Filmwirtschaft 01/09
Kleiner Bär auf rotem Teppich
„Janosch: Komm, wir finden einen Schatz“ im Cinenova – Foyer 07/12
Knerten, Wickie, Tim und Struppi
Osterkino im Metropolis - Festival 04/12
40 Jahre deutsche Filmförderung
Der Filmgroschen sichert die Produktion - Filmwirtschaft 12/08
US-Serienstars gegen Homophobie
„Queer as Folk“-Fan-Convention „Rise’n Shine“ in Köln – Foyer 06/12
„Herausragende Geschichten und großartige Darsteller“
Anfang März zeigt „Großes Fernsehen“ im Cinedom neue Fernsehproduktionen - Festival 03/12
Wechselhafte Zeiten
Programmkinos haben's immer schwerer - Filmwirtschaft 11/08
Neuanfang im Westen
„Glücksritterinnen“ im Filmhaus – Foyer 06/12
Ehren-Bär für Meryl Streep
Auszeichnung mit unerwarteten Geschenken - Festival 02/12
Wie kommt der Film ins Kino?
Vom Drehbuch zur Kinovorstellung - Filmwirtschaft 10/08
Avantgardistische Klänge zu Schwarzweiß
„Les Vampires“ im Filmforum – Foyer 06/12
„Zum Nachtisch: blaue Bohnen“
Eddie Constantine im Filmforum - Portrait 05/13
Wenn Teddys sich unter Bären mischen
Die 26. Verleihung der Teddy Awards in Berlin – Festival 02/12
Rettet das Filmerbe
Archive mit alten Filmschätzen - Filmwirtschaft 09/08
Dem Weltkino verpflichtet
„Medianeras“ im Weisshaus – Foyer 06/12
Die Wahl der Kritiker
Die besten deutschen Filme 2011 im Rahmen der Berlinale – Festival 02/12
Grösser geht's nicht
Über IMAX-Geburt und -Sterben - Filmwirtschaft 07/08
Captain Kirk plaudert aus dem Nähkästchen
Zahlreiche Stars bei der Fedcon in Düsseldorf - Foyer 05/12
Deutsche Berlinale-Beiträge
Hans-Christian Schmid und Matthias Glasner im Wettbewerb - Festival 02/12
Deutscher Film - unbekannt?
Filmvorliebe nach Herkunftsländern - Filmwirtschaft 06/08
Nimmersatte Fleischesser
„Raising Resistance“ in der Filmpalette – Foyer 05/12
Lustig, oder?
Eine Vortragsreihe im Filmforum beschäftigt sich mit der Komödie – Festival 03/12
Mainhouse - Artstream
Filmwirtschaft 04/08
„Film ist nicht nur für Entertainment da“
„Out of the Darkness“ im Filmhaus – Foyer 05/12
Überraschungssieg für Taviani-Brüder
Paolo und Vittorio Taviani, die Urgesteine des italienischen Films, gewannen mit ihrem in schwarz-weiß gedrehten Film "Caesar must die" den Goldenen Bären - Festival 02/12
Stimmung gut - Zahlen schlecht...
Das alte Jahr endete schwach, das neue startete fulminant! - Filmwirtschaft 03/08
Einblick in einen Teufelskreis
„Work Hard, Play Hard“ im Odeon – Foyer 05/12
Lektionen in Demut
„Dichter und Kämpfer“, Berlinale-Premiere einer Poetry Slam-Dokumentation – Festival 02/12
Leid und komisches Potenzial
„Four Lions“ im Filmforum – Foyer 04/12
Keinohrhasen immer jünger
FSK wirkt zum Wohle der Jugend - Filmwirtschaft 02/08
Bewaffnete Widerstände
Isabelle Huppert und Clive Owen im Berlinale-Wettbewerb - Festival 02/12
Auf der Suche nach Erklärungen
„Schilf“ im Rex – Foyer 04/12
Die digitale Revolution
Filmwirtschaft 01/08
Vergangenheitsbewältigung
Angelina Jolie und Christian Petzold in Berlin
Bestens vernetzt
Abschlussarbeiten ifs 2012 im Cinenova – Foyer 04/12
9/11 und die Kinder
Stephen Daldry auf der Berlinale
Angst und Druck junger Menschen
„Die Unsichtbare“ im Rex – Foyer 03/12
Auftakt im Zeichen der Revolutionen
Der Wettbewerb um den Goldenen Bären verbindet Glamour mit engagiertem Kino – Festival 02/12
2 +1 filmische Abschlussarbeiten
„KHM-Doppelprogramm“ in der Filmpalette – Foyer 03/12
„Ein guter Schauspieler sollte unreif sein“
Albert Dupontel über „Der Tag wird kommen“, seine Monty-Python-Freunde und seine Realitätsflüchte – Roter Teppich 05/13
Kalte Nächte – heiße Filme
Die 62. Berliner Filmfestspiele – Festival 02/12
Keine gesichtslose Masse
„In Darkness“ im Cinenova – Foyer 03/12
Das Leben als Drehbuch
„Stranger than Fiction“ zeigt neue Dokumentarfilme – Festival 01/12
Bioprodukte der deutschen Filmlandschaft
50 Jahre Oberhausener Manifest – Film und Diskussion im Filmforum – Foyer 02/12
Nachdenken über den Menschen
Filmreihe "Vor dem Gesetz" - Foyer 01/12
Geadelte Blicke
Beim 19. Blicke aus dem Ruhrgebiet-Festival wurden sieben Filme ausgezeichnet – Festival 11/11
Schnitt gut, alles gut
11. Preisverleihung des Filmplus Forums für Filmschnitt und Montagekunst – Festival 11/11
Gräueltaten auf Zelluloid
„Salò oder Die 120 Tage von Sodom“ in der Filmpalette – Foyer 02/12
Guttenberg, Wulff, McCarthy
„The Real American – Joe McCarthy“ im Filmforum – Foyer 02/12
Von Städten und Menschen
Das 19. blicke-Festival des Ruhrgebiets zeigt Visionen und Träume – Festival 11/11
Wider die Form
„Empire Me“ im Filmforum – Foyer 02/12
Blühende Landschaften
Das Kinofest Lünen feiert zum 22. Mal den Deutschen Film – Festival 11/11
Aus aktuellem Anlass
Grünes Kino: „Der Fall Chodorkowski“ im cinenova – Foyer 01/12
Keine Pralinenschachtel
Das 22. Filmfest Lünen hielt, was es versprochen hatte – Festival 11/11
Den Stars die Stimme leihen
„Up in the Air“ im Filmforum – Foyer 01/12
Herzensbildung für Kids
Die Cinepänz sind los – Festival 11/11
Tonpreisträgerfilm im Off-Broadway
1. Filmpreis für Tongestaltung im Rahmen des Forum für Schnitt und Montagekunst – Foyer 01/12
Filme aus dem Hohen Norden
53. Nordische Filmtage in Lübeck – Festival 11/11
NRW, Land der Lichtspielhäuser
Kinoprogrammpreis NRW 2011 im Gloria – Foyer 12/11
Europas ausgezeichnete Kurzfilme
5. European Short Film Festival Cologne UNLIMITED – Festival 11/11
Happy Birthday, Türke!
„Tüpisch türkisch“ im Filmhaus – Foyer 12/11
Happy Birthday, Türke!
Das Filmfestival Tüpisch Türkisch zeigt Filme zu 50 Jahren deutsch-türkischer Arbeitsmigration – Festival 11/11
Große Kunst über einen großen Künstler
„Over Your Cities Grass Will Grow“ im Odeon – Foyer 12/11
Hochhäusler über Hochhäuser
„Intermediale Lektionen“ im filmforum – Foyer 11/11
Kino Latino mit Schwerpunkt Paraguay
Das Lateinamerikafilmfest bringt Paraguay auf die filmische Landkarte - Festival 11/11
Kurz und kurzweilig
„Kölsches Gedeck 1“ im Filmhaus – Foyer 11/11
Meister ihres Fachs
Filmplus prämiert zum elften Mal die besten Filmeditoren – Festival 11/11
Kates schwierigste Rolle seit Titanic
Werkstattgespräch mit Todd Haynes im filmforum NRW – Foyer 11/11
Kühlschränke als Familiengräber
Die „Taste the Waste“-Premiere im Cinenova – Foyer 09/11
Vierfältiger Filmmarathon
Vier Filmfestivals auf einen Streich – Festival 11/11
Austausch zweier Kulturen
„Visions of China“-Filmfestival im Filmhaus – Foyer 10/11
Kampf der Titanen
weitere Infos zu diesem Film | 3 Forenbeiträge
Kampf der Eindimensionalen
11.04.2010
Die letzten unserer Art, die vielleicht noch dem Charme des 1981 von Ray Harryhausen animierten Originals zu erliegen vermögen, werden dieses Remake zu Recht verdammen. Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, inwieweit Pixelflut und technischer Fortschritt gepaart mit cineastischem Unvermögen der Filmproduzenten dem Kino der Vergangenheit nichts entgegenzusetzen vermögen. Das hier ist Kino ohne Seele. Und das in mehrfacher Hinsicht.
Angefangen im Olymp der Götter, wo sich Zeus und Thetis 1981 noch so genüsslich ambivalent rieben und zickten, in dem die Götter aber vor allem menschelten, wird der ironische Götterzwist im Remake herunter gebrochen auf ein profanes Gut (Zeus) gegen Böse (Hades). Held Perseus (großartig fehlbesetzt durch Sam Worthington im üblichen GI-Look) wird seiner Liebe zu Andromeda beraubt, die ihm ursprünglich leidenschaftlicher Antrieb war und dem Original die romantische Note verlieh. Die Romanze fällt hier schlicht aus Kalkül weg, um eine Fortsetzung zu gewährleisten. Auch die Bindung von Perseus zu Pegasus entbehrt jeglicher Tiefe, das fliegende Pferd verkommt zum göttlichen Gadget. Calibos, im Original noch umtrieben von tragischer Tiefe, ist nur noch oberflächlicher Handlanger. Eindimensionale Figuren also in überflüssigen bis anstrengenden dreidimensionalen Bemühungen, zu denen Goodkat bereits alles gesagt hat.
Tja, und da bleibt dann auch schon nicht mehr viel, außer ein paar spannungsarm aneinander gereihter, over the top animierter Kämpfe zwischen Menschen, Halbgöttern, Göttern und mythologischen Figuren aus dem klassischen Altertum. Die bot das Original von 1981 zwar auch ? aber dieses Abenteuer wies Seele auf, Ironie, einen Spannungsbogen und Liebe zum Detail. Einziger Vorteil des Remakes: Die Klappereule ist nicht dabei. Da ist dann mal weniger mehr, ausnahmsweise.
Höchste Zeit, dass die Götter die Produzenten Hollywoods mal ordentlich durchrütteln. Denen dort ist ja scheinbar nichts mehr heilig.