Es gibt 10 Beiträge von Fotolovestory
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10.03.2006
Exemplarisch an zwei Cowboys erzählt Brokeback Mountain von der Natur des Menschen ... Hoffnungen zu haben, Liebe zu geben und nehmen und der Möglichkeit verletzt zu werden und Schmerz zu empfinden und der Unmöglichkeit des Möglichen. Es gibt den allerschönsten Einblick in die Tragik unseres Lebens, wenn wir uns gegen unser Gefühl entscheiden, weil es die Gesellschaft verlangt oder der eigene Schatten zu lange ist, oder man nicht springen will.
Die einzige Ironie des Meisterwerkes (auch durch seine Zurückhaltung) nimmt man als lustiges Schicksal: Jede zweite Szene entspringt der Bilderwelt von Marlboro. Das macht den Film aber auf bezaubernde Weise noch stärker! War es doch nicht zuletzt diese Zigarettenmarke, die nach Jahrzehnten Lagerfeuerklischee, das erste Mal für kurze Zeit eine Frau über die Kinoleinwand reiten lies. Sind Frauen die besseren Männer? Oder Menschen auch nur Tiere mit Instinkten? Mit diesem Film kann es jeder ganz nebenbei herausfinden!
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26.01.2006
RP Kahl liebt die Frauen und hat sich mit Ihnen in
diesem angenehm erfrischenden und auch stylistisch
kreativen Schauspielerinnen-Portrait auseinandergesetzt.
Er sitzt nicht voyeuristisch hinter der Kamera, sondern kann zuhören, folgt den Blicken und Bewegungen sehr aufmerksam, fast liebevoll. Er interessiert sich aufrichtig für sie, und stellt Ihre Schwächen nicht bloß. Im Gegenteil: ihm gelingt ein sehr präziser, unaufdringlich psychologischer und analytischer Blick auf die weiblichen Schauspielerinnen, die jede Ihren Charakter hat, aber auch Ähnlichkeiten aufweisen. Teils scheu, teils sehr selbsbestimmt, niemals arrogant!
Zugleich geben die Beobachtungen einen aktuellen und aufrichtigen Blick in das aktuelle Filmgeschäft. Die Höhen und Tiefen des Schauspieljobs und die Beziehungen zu Regisseuren, Geschichten und Spannungen. Keine typisch deutsche Bestandsaufnahme, kein Lamentieren oder beißende Kritik, sondern eine sehr emotionale, trotzdem von
nüchterner Objektivität bestimmten und stellenweise
wunderbar poetische Auseinandersetzung mit dem Leben an sich.
Sind wir nicht alle Schauspieler? Sind wir nicht
alle am Spiel des Lebens interessiert? Hat nicht jeder auch irgendwo masochistische Eigenschaften an sich? Lieben wir nicht alle die Schauspielerinnen?
Nach dem Film werden Sie RP Kahl lieben, sollten Sie ihn nicht schon längst als Geheimtipp kennen!
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13.08.2005
Comics sind die moderne Fortführung der holzschnittartigen Darstellung von Phänomenen der Wirklichkeit. Sin City ist ein Comic. Auch die televisionären Tagesschauen der Fernsehwelten sind nur ein extrem ausschnitthaftes schwarz-weiß Bild der bunten Realität, die uns umgibt. Sin City ist Schwarz-Weiß. Insofern sind in jeder Nachrichtensendung ebenso verkürzt die Auf- und Abs unserer Welt vereinfacht. Das Realitätsschema ist leicht und wirkungsvoll, Gut/Böse, Hell/Dunkel, Licht/Schatten, Mann/Frau, Stadt/Land, Staat/Gesellschaft... Sin City ist nicht ästhetisierende Gewalt, der Film ist dargestellte Gewalt! Gewalt, wie sie auch in den News läuft. Der Kommentar über die emotionalen Bilder (und alle Bilder von Menschen sind immer emotionale Ausschnitte von konstruierter Wirklichkeit) ist ebenso nüchtern, wie die künstlerisch herausgearbeitete Aussage und vermutlich auch realistische Tatsache, daß unsere alltäglichen und universellen Probleme - wie Gewalt, Rivalität, Sadismus, Masochismus, Perversion, Kannibalismus, Pädophilie... - auf einfache Erklärungen zurückgeführt werden können. Denn das ist ja das Lustige (jetzt kommt der Humor!) die Welt wäre einfach zu retten, wenn der Mensch nach seiner Natur leben würde! Warum hat er die meiste Zeit keinen Spaß, keinen Sex, immer weniger sozialen Gedanken und Lust an der Vermehrung? Lieber Geld, Machtgier, Drogen, Alkohol, Nikotin, flucht vor der Wirklichkeit, verletzter Stolz, Demütigung, wenig Selbstbewußtsein!
All das sind die Themen des Filmes und unserer Generationen, und da zeigt Frank Millers Comic-Verfilmung Sin City mehr Realität, als Nachmittagstalkshows und Klingeltöne. Diese sind jedoch unter 18 erlaubt, der Film aber erst ab 18! Man muß die unter 18 Jährigen also vor sich selbst schützen?
Schaut mal nach Filmende der Freundin/dem Freund Eures Sitznachbarns/-nachbarin in die Augen und schaut wie er/sie reagiert... schon merkt Ihr, wie Besitzstreben und Machtdenken, Unterdrückung und Unfreiheit in unseren Köpfen herrscht. Wieviel Angst wir haben, wieviel Feindschaft in uns allen steckt!
Sin City ist Köln, Bonn, Bochum, Europa, Asien, USA, eben überall! Sin City ist ein Film über Männer und Frauen! Sin City regt an nachzudenken wie die Welt aussieht in der wir zusammenleben, aber auch selbst hassen, auch wenn es nur wir selbst sind, den wir hassen! Selbsthaß läßt keine Liebe wachsen, und ohne Liebe sind wir in Sin City! Diese Erkenntnis darf man aber erst ab 18 haben! Aber Irak, Afghanistan und Hiroshima dürfen wir schon als Baby sehen! Empfehlt den Artikel doch, wenn mal wieder vereinfachend von Gewaltfilmen die Rede ist! Sin City ist ein Liebesfilm! Die Liebe zur Welt und der Wahrheit!
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28.12.2004
Das der Idealismus verloren geht, wußten Realisten schon immer. Aber dieser Film überzeugt durch seinen bewußten Gang auf Messers Schneide. Er liefert keine Antworten, aber regt sehr zum Nachdenken an. Das zeigt sich z.B. dadurch, daß viele im Film klar zu erkennen glaubten der eine oder die anderen sind die Bösen, doch die Antwort liefert nur ein Kinobesuch! Und der kann natürlich im Kopf Dinge auslösen. Kann man Schlechtes/Illegales tun um legale Ungerechtigkeit abzuschaffen? Eine moderne Frage hat in diesem Film eine aktuelle Umsetzung bekommen. Aber Weingarten positioniert sich nicht wirklich, sondern läßt am Ende offen, ob ein Manager ideale auch verraten kann, weil er nicht mehr Jung ist. Hat er die Jugend verraten, oder nicht? Antworten jetzt und hier erwünscht!
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28.12.2004
Der Film ist Teil 2 aber nicht wirklich weniger amüsant, es gibt zwar 1-2 Längen, aber die Story ist genauso durchdrungen wie im ersten Teil. Allein die vielen Kumpelszenen und die 2. Dame (Catherine Zeta-Jones) an Bord der Mannschaft ist jede Szene wert den Film zu sehen. Nur die zu hektische und teilweise an Kill Bill angelehnten Zwischeneinblendungen wirken verwirrend und hätten nicht sein müssen. Ansonsten ein guter Film, denn er ist spannend, unterhält, bringt viele Überraschungen und beantwortet nicht zuletzt auch die Frage, ob George Clooney schon aussieht wie 50 ;-). Ein überzeugender 2. Teil!
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03.08.2004
Auch wenn es nicht ratsam ist bei Mc Donalds zu essen, weil es nicht wirklich schmeckt (Döner macht schöner und Pommes sind wo anders leckerer weil nicht so holzig) ist da immer noch eine Frage offen geblieben am Ende, der berühmte Fehlschluß: Ist der Darsteller vielleicht nur niedergeschlagen und depressiv, weil ihn seine Freundin dafür "haßt" was er da tut? Weil er unterwegs durch die halbe USA ist, um den Film zu machen. Daher vielleicht veränderte Werte und gesundheitlicher Untergang? Der Typ ist total verknallt und sieht seine Frau für lange Zeit nicht mehr? Männer brauchen Frauen also, das zeigt der Film doch sehr gut, mit allen körperlichen Werten. Liebt Euch und seit nicht alleine, eine gute Botschaft! Liebt es! Aber geht nicht Fast-Food-Essen! Genießt Eure Liebe! Und schon geht es mit dem Herzen, dem Kreislauf und den Fettwerten bergauf. Bewegt Euch!
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03.08.2004
der Film ist ein Meisterwerk, aber warum? Weil er von der Liebe handelt und uns zeigt, wie sehr Lieb in Haß kippen kann. Viele Kritiker haben sich an der Gewalt aufgeregt, doch: der Film erklärt wie Gewalt, Ohnmacht, Haß... entstehen kann, ohne es zu entschuldigen. Man sieht das Körperliche und es ist ein Film, der Menschen liebt!! Es geht in jedem Detail darum, was der Mensch ist. Deshalb ist der Film sehr universell. Er erklärt den Übergang zwischen Leben und Tod, und zeigt wahre Gefühle, das menschlichste Gefühl ist Haß und Liebe. Gibt es einen Ausgleich, eine Balance? Erinnern wir uns an die Kampf-Szene im Schneegarten, wo der Brunnen klappert, die Waage, die sich mit Wasser füllt, wie ein Ventil für etwas... die letzte Szene mit Emilio dem Fisch:
"A fish flapping on the carpet, and a fish
not flapping on the carpet. So powerful even a five-year old child with no concept of life and death knew what it meant." Das sind die Elemente des Lebens. Leben, Sex, Tod. Tarantino hat Telent dies uns zu zeigen, mit Fußspitzen und Blutspritzen. Aus diesem Film kann man lernen zu verstehen, nicht zu tolerieren, was ist Gut, was ist Böse? Auch ein Filmthema. Antworten sind nunmal nicht einfach! Aber Kill Bill ist einfach elementar!
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03.08.2004
Es wird zuviel an Themen angeschnitten im Film, man weiß nicht worauf er hinaus will, vielleicht will er zuviel? Auf alle Fälle ein paar außergewöhnliche Momente an kunstvollen Effekten!
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03.08.2004
.. ist daß die wunderbare Charlotte Gainsbourg nicht oft zu sehen ist und sicher keine Hauptrolle in 21 GRAMM einnimmt. Dafür sind die anderen Darsteller brilliant und bringen die Geschichte voran!

Noch immer am Tatort
In Duisburg dreht Götz George einen neuen „Schimanski“ – Kino 06/13
Unter Vampiren
Auf der BloodyCon 2013 wurden Mädchenträume wahr – Kino 06/13
Besonders lustig
„Geschichten aus der Grotte“ im Filmhaus – Foyer 06/13
Kein Mensch ist illegal
„Fremd“ in der Filmpalette – Foyer 06/13
Nachdenken über die Arbeit
„Frohes Schaffen“ im Odeon – Foyer 06/13
Extremes wagen
„Jäger des Augenblicks“ im Cinenova – Foyer 05/13
Humorvoll Deutsch lernen
„Schnitzel und Dolmades“ im Filmforum – Foyer 05/13
Ein ziemlich sympathischer Kerl
„Ein MordsTeam“ im Cinedom – Foyer 05/13
Qualität für Gebührengelder
Die Adolf-Grimme-Preise 2013 wurden in Marl verliehen – Kino 04/13
Nazis, Eisbären und ein Kölsch zum Abschluss
Axel Prahl kam zum Gespräch in die Filmpalette – Foyer 04/13
Harmonische Ensemblebesetzung
Auf der HobbitCon 2013 war gute Laune angesagt – Kino 04/13
In den Startlöchern für Teil zwei
„Rubinrot“ im Cinedom – Foyer 04/13
Schwul in Israel
„Yossi“ im OFF-Broadway – Foyer 04/13
Das Unmögliche möglich machen
„Drachenmädchen“ im Cinenova – Foyer 04/13
Spielen unter der Maske
„Star Wars“-Erinnerungen auf den Movie Days 2013 – Kino 03/13
Glutkerne von Wahrheit
Premiere „Quellen des Lebens“ – Foyer 03/13
Liebesfilm mit politischer Botschaft
„Vergiss mein nicht“ in der Filmpalette – Foyer 03/13
Comeback in der Domstadt
Premiere „The Last Stand“ – Foyer 03/13
„Zum Nachtisch: blaue Bohnen“
Eddie Constantine im Filmforum - Portrait 05/13
Doppelsieg für polnischen Film
Auf der Berlinale wurden die schwul-lesbischen Teddys verliehen – Kino 02/13
Kritikerlieblinge des Vorjahres
Die Preise der Deutschen Filmkritik 2012 sind vergeben – Kino 02/13
NRW in Berlin
Hannelore Kraft lud zum NRW-Empfang während der Berlinale 2013 - Foyer 02/13
Fit bleiben durch Musik
„Das Lied des Lebens“ im Odeon – Foyer 02/13
Nicht reinreden lassen
„Weil ich schöner bin“ in der Filmpalette – Foyer 02/13
Ein Gefühl der Verliebtheit
„Paradies: Liebe“ im Off-Broadway – Foyer 02/13
"Wäre ich jung, hätte ich diese Deponie abgefackelt"
Claudia Roth und Arndt Klocke sprachen im FilmhausKino Köln über Fatih Akins „Müll im Garten Eden“ – Foyer 02/13
Mit Filmen lehren
„Vision Kino 12“ im KOMED – Foyer 01/13
Vielschichtige Montagearbeit
Praxispanel „Muster schneiden“ im Filmforum – Foyer 01/13
Klimaschutz kann sexy sein
„Virale Clips“ der ifs im Filmforum – Foyer 01/13
Spielemusik als orchestrales Erlebnis
„East Meets West“ im WDR-Funkhaus – Foyer 12/12
Konzentration statt Kompromisse
Cine Cologne-Eröffnung im Gloria – Foyer 12/12
Auf der Suche nach Kaffee
„Oh Boy“ im Off-Broadway – Foyer 12/12
Nah dran an den Schauspielern
Werkstattgespräch mit François Ozon im MAKK – Foyer 11/12
Niemanden ausschließen
„Berg Fidel – Eine Schule für alle“ im Odeon – Foyer 11/12
Flucht aus Angola
„Por aqui tudo bem“ im Filmforum – Foyer 11/12
Rückkehr nach Mittelerde
Staraufgebot bei der RingCon 2012 im Maritim Hotel – Foyer 10/12
„Cobra“-Alarm im Ruhrgebiet
Zahlreiche Kultstars beim “Hollywood Event 2012“ – Foyer 10/12
Nachdenken über das Hamsterrad
„Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im Odeon – Foyer 10/12
Investigatives Dokumentarfilmen
„Revision“ in der Filmpalette – Foyer 10/12
Halb Drama, halb Komödie
„Heiter bis wolkig“ im Cinedom – Foyer 10/12
Kölner Weltpremiere
„Frisch gepresst“ im Cinedom – Foyer 09/12
Ungewöhnliches Komponistenleben
„Anaparastasis: Life & Work of Jani Christou“ im Museum Ludwig – Foyer 09/12
Premiere für Feinschmecker
„Entre les Bras“ im Filmforum – Foyer 09/12
Mutterseelenallein
"Allein die Wüste" in der Filmpalette – Foyer 08/12
Betonspielplatz DDR
"This Ain't California" im MAKK – Foyer 08/12
Herz der Versöhnung
"Das Herz von Jenin" im Filmforum – Foyer 08/12
Eine Amour fou
„Anna“ im Institut Français – Foyer 07/12
Besser als das Original
„Ein irrer Typ“ im Filmforum – Foyer 07/12
Kleiner Bär auf rotem Teppich
„Janosch: Komm, wir finden einen Schatz“ im Cinenova – Foyer 07/12
US-Serienstars gegen Homophobie
„Queer as Folk“-Fan-Convention „Rise’n Shine“ in Köln – Foyer 06/12
Neuanfang im Westen
„Glücksritterinnen“ im Filmhaus – Foyer 06/12
Avantgardistische Klänge zu Schwarzweiß
„Les Vampires“ im Filmforum – Foyer 06/12
Dem Weltkino verpflichtet
„Medianeras“ im Weisshaus – Foyer 06/12
Captain Kirk plaudert aus dem Nähkästchen
Zahlreiche Stars bei der Fedcon in Düsseldorf - Foyer 05/12
Nimmersatte Fleischesser
„Raising Resistance“ in der Filmpalette – Foyer 05/12
„Film ist nicht nur für Entertainment da“
„Out of the Darkness“ im Filmhaus – Foyer 05/12
Einblick in einen Teufelskreis
„Work Hard, Play Hard“ im Odeon – Foyer 05/12
Leid und komisches Potenzial
„Four Lions“ im Filmforum – Foyer 04/12
Auf der Suche nach Erklärungen
„Schilf“ im Rex – Foyer 04/12
Bestens vernetzt
Abschlussarbeiten ifs 2012 im Cinenova – Foyer 04/12
Angst und Druck junger Menschen
„Die Unsichtbare“ im Rex – Foyer 03/12
2 +1 filmische Abschlussarbeiten
„KHM-Doppelprogramm“ in der Filmpalette – Foyer 03/12
Keine gesichtslose Masse
„In Darkness“ im Cinenova – Foyer 03/12
Bioprodukte der deutschen Filmlandschaft
50 Jahre Oberhausener Manifest – Film und Diskussion im Filmforum – Foyer 02/12
Nachdenken über den Menschen
Filmreihe "Vor dem Gesetz" - Foyer 01/12
Gräueltaten auf Zelluloid
„Salò oder Die 120 Tage von Sodom“ in der Filmpalette – Foyer 02/12
Guttenberg, Wulff, McCarthy
„The Real American – Joe McCarthy“ im Filmforum – Foyer 02/12
Wider die Form
„Empire Me“ im Filmforum – Foyer 02/12
Aus aktuellem Anlass
Grünes Kino: „Der Fall Chodorkowski“ im cinenova – Foyer 01/12
Den Stars die Stimme leihen
„Up in the Air“ im Filmforum – Foyer 01/12
Tonpreisträgerfilm im Off-Broadway
1. Filmpreis für Tongestaltung im Rahmen des Forum für Schnitt und Montagekunst – Foyer 01/12
NRW, Land der Lichtspielhäuser
Kinoprogrammpreis NRW 2011 im Gloria – Foyer 12/11
Happy Birthday, Türke!
„Tüpisch türkisch“ im Filmhaus – Foyer 12/11
Große Kunst über einen großen Künstler
„Over Your Cities Grass Will Grow“ im Odeon – Foyer 12/11
Hochhäusler über Hochhäuser
„Intermediale Lektionen“ im filmforum – Foyer 11/11
Kurz und kurzweilig
„Kölsches Gedeck 1“ im Filmhaus – Foyer 11/11
Kates schwierigste Rolle seit Titanic
Werkstattgespräch mit Todd Haynes im filmforum NRW – Foyer 11/11
Kühlschränke als Familiengräber
Die „Taste the Waste“-Premiere im Cinenova – Foyer 09/11
Austausch zweier Kulturen
„Visions of China“-Filmfestival im Filmhaus – Foyer 10/11
Rock-Opa im Fußballdress
„Le Havre“ mit Konzert im Odeon – Foyer 10/11
Ein Kölner Film durch und durch
Die NRW-Premiere von „Über uns das All“ im Schauspielhaus – Foyer 09/11
Der Nachwuchs wartet nicht
Beim „Kölner Kurzfilmabend“ in der Filmpalette überraschten die Beiträge der KHM-Studenten - Foyer 09/11
Kinooase bis zum Ende der Sommerferien
Das Kinderfilmfestival im Metropolis lockte mit Filmen und anderen Feinheiten – Foyer 09/11
Besondere Kinomomente
Das Kölner Filmhaus e.V. blickte auf 30 Jahre erfolgreicher Filmkultur zurück – Foyer 09/11
Ein realistisches Bild vom Iran
„Nader und Simin – Eine Trennung“ im Odeon – Foyer 07/11
Der besondere Blick auf Menschen
„Anduni – Fremde Heimat“ im Off-Broadway - Foyer 08/11
Duo Infernale
„Was Du nicht siehst“ im Cinenova - Foyer 08/11
Europäische Pyramiden
„Die Pyramide der Wahrheit“ im Filmforum - Foyer 08/11
Bescheidenheit und Größenwahn
„How to make a book with Steidl“ in der Filmpalette – Foyer 07/11
Absonderliches
„Die Stämme von Köln“ in der Filmpalette – Foyer 07/11
Rollschuhtraining für die Leinwand
„Eine Insel namens Udo“ im Odeon – Foyer 07/11
Der Staatsanwalt als Drehbuchschreiber
„Liebeskonzil“ im Filmforum – Foyer 07/11
Drehschluss bei Dämmerung
„Soul Boy“ im Filmforum - Foyer 06/11
Das Geschäft mit dem Mond
„Die Mondverschwörung“ im Odeon - Foyer 06/11
Internationale Premierengäste
„Fast & Furious Five“ im Cinedom - Foyer 06/11
Aus der Eiszeit nach Brasilien
„Rio“ im Cinedom - Foyer 05/11
3D-Hommage an Tanzlegende
Wim Wenders im Kunstsalon - Foyer 05/11
Filmische Vielfalt
„Die Läufige Leinwand“ im King Georg - Foyer 05/11
Mit Stotter-König zum Oscar-Triumpf
„The King’s Speech“ im Cinenova - Foyer 04/11
Der Meister des Lichts
Jost Vacano im Filmhaus - Foyer 04/11
Anders sehen
„Pina in 3D“ im Rex - Foyer 04/11
Bilderwelten
Foyer 03/11
Premieren und Geburtstage
Der Filmclub 813 feiert und im Odeon und OFF Broadway regieren die Frauen - Foyer 02/11
Festivalwochenende
Foyer 01/11
Filmemacher und Kinomacher gemeinsam auf einer Bühne
Mit einer Gala feierte die Filmstiftung NRW die Verleihung der Kinoprogrammpreise 2010 - Foyer 12/10
Mehr als Film
Foyer 11/10
Schwarz, Weiß und Grün
Foyer 05/10
Kulturelles und Künstlerisches
Foyer 04/10
Von Köln in die Welt
Foyer 03/10
Preise und Premieren
Foyer 12/09
Zwischen Realität und Fiktion
Visions of China im Filmhaus - Foyer 11/09
Hautnahe Hintergründe
Whisky mit Wodka im Cinenova - Foyer 10/09
Mit Zeitzeugen diskutieren
Foyer 09/09
Köln-Premiere in der Filmpalette
Foyer 08/09
Vielfalt oder Verstopfung?
Entwicklung des deutschen Filmmarkts – Filmwirtschaft 06/13
„Raus auf die Straße, drehen“
Zum Tod des Regisseurs Michael Winner - Portrait 02/13
Weltweites Kinowachstum
Aktuelle Statistiken zur Kinoentwicklung – Filmwirtschaft 05/13
XXL-Memoiren
Arnold Schwarzenegger hat seine Autobiografie geschrieben – Porträt 01/13
Sinkende Budgets allüberall
Produzentenstudie 2012 – Filmwirtschaft 04/13
Der sensible Rabauke
Zwei Biografien zu Gert Fröbes 100. Geburtstag – Portrait 11/12
Hilft die Quote?
Besuchsstudie zum vergangenen Kinojahr – Filmwirtschaft 03/13
Jetzt schnelldrehend: das Filmplakat
Displays ersetzen in Kinos das Papierplakat - Portrait 11/12
Die Spitze und die Höhe
Die aktuelle Filmpolitik verheißt wenig Gutes für 2013 – Filmwirtschaft 02/13
Good bye, Emmanuelle
„Emanuela“ Sylvia Kristel ist tot - Portrait 10/12
Noch schärfer
„Der Hobbit“ beschleunigt die Markteinführung der Higher Frame Rate – Filmwirtschaft 01/13
Einmal Hollywood und zurück
Siegfried Rauch präsentiert Anekdoten und Rezepte – Porträt 10/12
To be continued
Paramount Pictures wird 100 Jahre alt – Filmwirtschaft 12/12
Ein wahrer Künstler
Maximilian Schell schwelgt in Erinnerungen - Porträt 07/12
Es werde Licht
Der Xenonkolben feiert seinen 60. Geburtstag – Filmwirtschaft 11/12
Diese blauen Augen
Eine neue Biografie bringt Licht ins Dunkel um Terence Hill – Portrait 06/12
Eine ganz heiße Kartoffel
100 Jahre Universal – Filmwirtschaft 10/12
Fortsetzung folgt …
Bud Spencer veröffentlicht Teil zwei seiner Memoiren – Portrait 05/12
Seid umschlungen, Millionen
Aufteilung der Filmförderung des deutschen Films – Filmwirtschaft 08/12
„Mehr an Seele“
Leben und Werk der Romy Schneider – Portrait 04/12
Demographie und Pina
GfK-Studie zum Kinobesuchsjahr 2011 - Filmwirtschaft 07/12
Das Gedächtnis des Films
Zum Tode von Helmut W. Banz - Portrait 03/12
In allen Töpfen rührend
Der Film-Megakonzern Sony - Filmwirtschaft 06/12
Ostalgie und Dystopie im Zwiespalt
Eine kleiner Rückblick auf die DDR im deutschen Kino – Portrait 03/12
ACTA, Regener und 51 Tatort-Autoren
Filmwirtschaft 05/12
Absurditäten des Alltags
John Irvings Ringen um den perfekten Satz - Portrait 02/12
50 Jahre Oberhausener Manifest
Einfluss der Kurzfilmtage auf den deutschen Film - Filmwirtschaft 04/12
Zwischen Reichen und Schönen
Ein neues Filmbuch widmet sich dem Serienphänomen „Columbo“ – Portrait 01/12
Einsparungen und Gleichstellung
Justierung der Filmförderung - Filmwirtschaft 03/12
Die Nackten und die Blutigen
choices.de & kinoart.net präsentieren: Zensierte Kinoplakate aus sechs Jahrzehnten – Portrait 12/11
Besser und doch enttäuschend
Rückschau auf das Kinojahr 2011 – Filmwirtschaft 02/12
Der ewige Rächer
Wäre am 3. November 90 geworden: Charles Bronson aus Ehrenfeld – Portrait 11/11
Die Grünen Piraten
Umgang mit Urheberrechtsschutz – Filmwirtschaft 01/12
Nicht nur ein Cowboy
Das Leben von Lex Barker im Buch – Portrait 11/11
Nachbarschaftsvergleich
Kinoentwicklung Deutschland – Frankreich – Filmwirtschaft 12/11
"And the road leads to nowhere..."
"Last House"-Star David Hess ist tot – Portrait 10/11
Walt Disney
Blick auf einen der prägendsten Filmproduzenten – Filmwirtschaft 11/11
Der Federnde
Er enterte 1981 komischen Schrittes die deutschen Kinos: Adriano Celentano - Portrait 10/11
Warnhinweise erforderlich
Filmwirtschaft 10/11
Lange Lust an kurzer Form
59. Oberhausener Kurzfilmtage von 2.-7.5. - Festival 05/13
Quentin's Angels
Die Königinnen des Grindhouse-Kinos: Candy, Coffy und Cheryl - Portrait 09/11
Altersempfehlungen tun Not
Eine medienpädagogsiche Alternative zur FSK wird nötig - Filmwirtschaft 09/11
Ein Stück deutsche Fernsehgeschichte
Loriot ist im Alter von 87 Jahren gestorben – Portrait 08/11
Film ohne Grenzen
Der Schlag gegen kino.to weckt Sensibilität bei den Usern - Filmwirtschaft 08/11
Jerry Cotton bleibt Kult
Der ibidem-Verlag veröffentlicht ein Filmbuch zur legendären Jerry-Cotton Reihe - Portrait 08/11
20 Th Century Fox
Filmwirtschaft 07/11
Das Format, auf dem die Träume waren
Hommage an Zelluloid und Jugendkino: J.J. Abrams' "Super 8" - Portrait 08/11
Streit um die Förderung zur Digitalisierung
Eine fragwürdige Umverteilung von Kinoeinnahmen - Filmwirtschaft 06/11
100 Jahre Terry-Thomas
Der britische Kultkomiker wäre im Juli 100 geworden - Portrait 07/11
CinemaCon – Filmpolitik aus den USA
Filmwirtschaft 05/11
Die Natur des Menschen
„The Way Back – Der lange Weg“: Meisterregisseur Peter Weir ist zurück - Portrait 07/11
Warner Bros.
Als sich vier Brüder aufmachten, ein Filmimperium zu gründen - Filmwirtschaft 04/11
Der Mann mit dem Glasauge und dem Notizbuch
Erinnerungen an den verstorbenen Peter Falk und seine größte Rolle - Portrait 07/11
Endgültige Bilanz 2010
Umsatzeinbußen für deutsche Filmprojekte - Filmwirtschaft 03/11
Der Party-Crasher
Wie “Hangover”-Erfinder Todd Phillips die Partykomödie neu belebt - Portrait 06/11
Alles nur geklaut?
Verletzung des Urheberrechts - Filmwirtschaft 11/10
Die verstörende Welt des "Mondo"-Films
Schocks, Sex und Vermarktungscoups - Portrait 06/11
Filmwirtschaft
Filmwirtschaft 10/10
Alptraum Wohnzimmer
40 Jahre, 20 Filme: Das Angstkino des Wes Craven - Portrait 05/11
Filmmesse Leipzig
Filmwirtschaft 09/10
New York und New Hollywood
Nachruf auf Sidney Lumet - Portrait 04/11
Alternativer Content
Filmwirtschaft 05/10
Der Profi
Gedanken zum Tod von Bernd Eichinger - Portrait 02/11
Und immer wieder 3D
Filmwirtschaft 04/10
Kino und Kirche
Die Geschichte des Magazins Film-Dienst - Filmwirtschaft 03/10
Das Wunder von 2009
Filmwirtschaft 02/10
Filmpolitik quo vadis
Über Neuerungen, die keine sind - Filmwirtschaft 12/09
Deutschland - kein Arthousepublikum?
Filmwirtschaft 11/09
Jugendamt proudly presents
Filmwirtschaft 10/09
3 D - Jetzt geht's los
Filmwirtschaft 08/09
Hoch dekoriert, kaum gesehen
Filmwirtschaft 07/09
Werbung im Kino - Vom Aussterben bedroht?
Filmwirtschaft 06/09
Hoch gefördert, wenig gesehen
Der deutsche Film - Filmwirtschaft 05/09
Ein Urteil - und doch noch alles offen
Filmwirtschaft 04/09
Nicht dabei sein oder weg wollen
Sommerblut-Festival thematisiert „Flucht“ und „Inklusion“ – Festival 05/13
2009
Das Jahr des digitalen Wendepunkts - Filmwirtschaft 03/09
Das Jahr 2008
Rückblick auf das Kinojahr - Filmwirtschaft 02/09
Seid umschlungen Millionen
Filmwirtschaft 01/09
40 Jahre deutsche Filmförderung
Der Filmgroschen sichert die Produktion - Filmwirtschaft 12/08
Wechselhafte Zeiten
Programmkinos haben's immer schwerer - Filmwirtschaft 11/08
Wie kommt der Film ins Kino?
Vom Drehbuch zur Kinovorstellung - Filmwirtschaft 10/08
Rettet das Filmerbe
Archive mit alten Filmschätzen - Filmwirtschaft 09/08
Grösser geht's nicht
Über IMAX-Geburt und -Sterben - Filmwirtschaft 07/08
Deutscher Film - unbekannt?
Filmvorliebe nach Herkunftsländern - Filmwirtschaft 06/08
Mainhouse - Artstream
Filmwirtschaft 04/08
Stimmung gut - Zahlen schlecht...
Das alte Jahr endete schwach, das neue startete fulminant! - Filmwirtschaft 03/08
Im Alter von Ellen
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Ständig vertrauen wir Fremden
21.01.2011
Dieser Film ist ein kleines Filmjuwel! Er paßt in keine Schublade, und das ist gut so! Es gibt sicher andere Filme, die sind wunderbar logisch und realistisch, leuchten die Wirklichkeit bis ins letzte Detail aus, aber sie haben einfach keine Tiefe, weil sie vielleicht Realität abbilden, aber eben nicht die spannenden Graustufen unserer Welt. Und da sind andere Filme, die vermeintliche Antworten auf alle Fragen liefern und irgendwann nerven oder wenn wir Glück haben einfach nur langweilen.
“Im Alter von Ellen” ist einfach ganz anders, denn er liefert faszinierende Bilder einer alltäglichen Welt, wie wir sie alle kennen, und leuchtet lebendige Details aus, an denen wir uns auch schon die Zähne ausgebissen haben. Daher ist der Film mutig und ermutigend zugleich. Ellen, gespielt von Jeanne Balibar, wandelt in unserer von Individualismus und Pragmatismus gezeichneten unsicheren Welt wie auf einem Minenfeld und sucht was wir Sinn nennen könnten. So greift der Film mühelos die aktuellen Themen wie Heimat und Globalisierung, Mitwirkung und Politik auf, ohne aber aufwendig und künstlich komplexe Konstruktionen zu erfinden. Das wunderbare Kameraauge (Hélène Louvart) folgt einfach dieser Ellen und läßt sie eintauchen in die Persönlichkeiten anderer Wegbegleiter, die in jedem Moment politisch zu werden drohen. Denn die Welt ist eine Bedrohung, durch all ihre Möglichkeiten, Diskussionen, Beteiligungen und Idealismus fordernden Momente. Aber auch mit Freiheit und Leidenschaft muß man erst mal umgehen können! Dies alles hat noch kein Film so deutlich entspannt und mit tiefgründiger Leichtigkeit und Inszenierkunst gezeigt.
Der Regisseurin gelingt es einfach Personen zu finden, an denen die Hauptfigur merkt, daß sich letztlich alles dreht um einen selbst, nicht mit einem und nicht ohne einen. Man ist ein Blatt im Wind, oder ein Stück von Baum. So ist dieser Film poetische Selbsterkenntnis, und wer sich darauf einläßt, hat schon gewonnen.
Darüber hinaus seit langem wieder ein Film mit Julia Hummer (als Tierschutzaktivistin), die mit ihrer Stimme und Präsenz gewachsen ist. Alexander Scheer (als Steward) in einer kleinen aber mit viel Liebe gezeichneten Nebenrolle. Dazu noch mehr unbekannte Gesichter, von denen wir sicher noch mehr sehen dürfen in Zukunft! Wenn das Kino 2011 mit solchen Filmen weiter geht, dann wird es ein gutes Kinojahr! Der Anfang ist gemacht!