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01/18 Versöhnung

FRAGEN DER ZEIT
Redaktionsskizze: wie choices & Co. das jeweils nächste Thema planen
für choices/Köln, engels/Wuppertal und trailer/Ruhr
Drei Magazine in NRW – ein THEMA

Foto: Cornelia Wortmann

In Wohlstand und Frieden. So leben wir hierzulande – würden viele Menschen zunächst einmal zustimmen. An zwischenmenschlichem Konfliktpotential herrscht dennoch kein Mangel. Wie denn auch? Konflikte gehören zum Leben. Viele sind schnell aus der Welt geräumt. Manchmal vielleicht zu schnell, wird bedacht, wie beiläufig uns "Sorry" und "T'schuldigung" über die Lippen gehen. Geht das überhaupt – sich beiläufig entschuldigen? Andere Konflikte jedenfalls dauern offensichtlich, schwelen an und drohen, die Existenz zu bestimmen. Da sind die Routinen des Alltags, die einen in den Wahnsinn treiben können. Sei es die Marotte des Partners, die Zahnpastatube nicht zu verschließen oder das Gefühl, sich verleugnen zu müssen, weil man eigene Lebensziele zurückstellt, um die Beziehung nicht zu gefährden. Das sind die Provokationen, die die Gesellschaft uns zumutet. Fragen der Ernährung, des Glaubens, des Umweltschutzes, des Geschlechts, der Vermögensverteilung, der Stadtplanung – an dergleichen entbrennen sich Unverständnis, Spott, Hetze, Hass, Gewalt. Und da sind die Konflikte, die sich unserem persönlichen Einfluss gänzlich zu entziehen scheinen. Verwerfungen zwischen Völkern, Provokationen Machthabender, Bürgerkriege, Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ob in den eigenen vier Wänden, in der Fußgängerzone oder auf internationalem Parkett: Überall stellt sich die Frage, wie wieder zueinander finden und einen Weg aus dem Konflikt finden? Und ist Versöhnung durchweg möglich, angesichts von Schmerz, Schuld, Elend und Tod?

 

Medienteil EINS: Beziehungskonflikte


Kommt es zum großen Zerwürfnis in Familien oder zwischen Partnern – dann nicht zuletzt infolge tausend kleiner 'Nadelstiche', die man einander bisweilen in Jahrzehnten zugefügt hat oder sich zufügen ließ. Vordergründiger Anlass mag die Erbfrage nach einem Todesfall sein, die Uneinigkeit über das Urlaubsziel. Oder die Erkenntnis, dass man sich nichts mehr zu sagen hat. (Ein Auszug aus der Detailplanung)

Medienteil ZWEI: Internationale Konflikte


Wir wissen von Weltgegenden, deren Völker einander Grausamstes angetan haben und vor der Herausforderung stehen, wieder zueinander zu finden, sich um Versöhnung zu bemühen. Dazu zählt auch Deutschland, in dem so eine Anstrengung mit den Nürnberger Prozessen auf den Weg gebracht wurde. In diesen Tagen werden wir daran erinnert, wie aktuell diese Vergangenheit ist: Polen fordert 840 Milliarden Euro Reparationen für Kriegsverbrechen; 72 Jahre nach Kriegsende. Nun liegt für manche auf der Hand, dass es hier weniger um handfeste Zahlungen geht als um den Ausbau der Macht nationalistischer polnischer Politiker. Dass deren Kalkül aufgeht, legt die Resonanz unter den Bürgern Polens nahe. (Ein Auszug aus der Detailplanung)

Medienteil DREI: Soziale Konflikte


Wie steht es um die Streitkultur hierzulande? Während der zurückliegenden Jahre der großen Koalition wurde ausgiebig beklagt, dass politische Diskussion kaum noch stattfindet. Dann fanden sich Politik und Gesellschaft vor eine Herausforderung gestellt, die tatsächlich nicht 'weggeschwiegen' werden kann: die Flüchtlingsfrage. Die Kluft zwischen Politik und Bürgern verbreiterte sich. (Ein Auszug aus der Detailplanung)

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