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Redaktion intern.

FRAGEN DER ZEIT
Redaktionsskizze: wie choices das jeweils nächste Thema plant
(für choices.de, engels-kultur.de und trailer-ruhr.de)

Foto: elnosiva / fotolia.com

Aufmacher-Thema Juli 2018:
EWIG JUNG. Die neuen Alten sind überall.
Leben und Wohnen im Alter

Der demographische Wandel gerät uns zur Schreckensvision. Den Wenigsten gelingt es, in der Vorstellung einer alternden Gesellschaft etwas grundsätzlich Gutes zu entdecken. Versuchen wir es, müssen wir trotzdem einsehen, dass wir schlecht darauf vorbereitet sind, einer älteren Mehrheit ein gutes Leben zu ermöglichen: Gerade einmal 2% der Wohnungen in Deutschland gelten als geeignet für alte Menschen, das entspricht rund 700.000 Wohnungen – während es bereits an die 12 Millionen Seniorenhaushalte gibt. So steht es um Eigenheime und Mietwohnungen. Außerhalb dieser vier Wände bieten sich Pflegeheime an; bloß ist es um deren Ruf wahrlich schlecht bestellt, und ein Einzug erscheint den meisten Menschen allenfalls als letzte Selbstverwahrungsmöglichkeit mangels Alternative. Aufhorchen lassen Wohnprojekte wie Seniorenparks, die allerdings mit enormen Kosten die wohlhabenden Älteren adressieren und keineswegs eine Versicherung gegen Vereinsamung oder Fremdbestimmung sein müssen. Lediglich ein Nischenprojekt ist bislang auch das Mehrgenerationenhaus, dessen unverbindlicher nachbarschaftlicher Zusammenhalt wiederum keine zufriedenstellende Perspektive bietet, wenn mit Immobilität und nachlassender Geisteskraft zumindest zu rechnen ist. Schlußendlich wirken unsere Städte, in allen Lagen und Größen nicht wie für Senioren gemacht: Hier stoßen Rollatoren gegen Bordsteine, schlittern über Rollsplitt; Wirtschaft, Kultur und Bildung scheinen zuweilen unerreichbar. Was für ein Wahnsinn, den Alten den Zugang zur Gesellschaft dermaßen zu erschweren. Wieviel Wissen und Erfahrung geben wir damit auf? Brauchen wir also den ganz großen Entwurf für die vielzitierte gesellschaftliche Teilhabe bis ins höchste Lebensalter?

 Medienteil EINS: Altes Zuhause

Mangelware altengerechter Wohnraum. Das bedeutet z.B. ein Leben mit kaum überwindbaren Trittschwellen, mit zu hoch oder zu tief gelegenen Apparaturen oder einen Mangel an mechatronischen Hilfen. Wie können Familien, Gesellschaft und Staat helfen, damit die vertrauten vier Wände freiwilliger Lebensmittelpunkt bleiben können, ohne zum Altersgefängnis zu werden? (Ein Auszug aus der Detailplanung)

 Medienteil ZWEI: Städte alt und jung

Um das Jahr 2035 werden womöglich 60% der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Angesichts dessen quälen wir uns mit unaufhörlichen Debatten über kollabierende Rentensysteme und malen sämtliche Teufel an die Wand. Steinalt, rüstig zugleich und lebensfroh. Sehen so Senioren heute und morgen aus? Und wie sieht die Stadt der Alten aus. Und warum ist sie auch die richtige Stadt für die jungen Generationen?
(Ein Auszug aus der Detailplanung)

 Medienteil DREI: Neues Zuhause

Nicht für alle ist die Aussicht furchterregend, das Alter in neuem Umfeld und neuer Gesellschaft zu verbringen. Manche planen früh gemeinsames Wohnen mit Freunden, tun sich mit anderen zusammen zur Wohngemeinschaft, besichtigen Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenparks oder heißen gar das Altenheim willkommenWas können die Wohnformen voneinder lernen, wo sind sie kombinierbar. Wenn nicht heute, dann in einer altengerechten Zukunft?
(Ein Auszug aus der Detailplanung)

 

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