Regisseur Niklas Schulz wagt sich mit „eins.eins.null.“ auf ungewohntes Terrain. Er inszeniert Texte von Polizisten. Das Stück hat am 29.2. Premiere in der Studiobühne.
choices: Herr Schulz, wie kamen Sie auf die Idee, Texte von Polizisten auf die Bühne zu bringen?
Niklas Schulz: Eine frühere Freundin hat sich entschlossen, bei der Polizei anzufangen. Ich habe dann den Bildungsweg des Polizisten gegooglet, bis ich irgendwann auf eine Seite mit dem Namen „Polizeipoeten“ stieß. Polizisten stellen da Gedichte und Prosa über ihren Job, aber auch über ihr Privatleben ins Netz. Das ist nicht immer gut, aber interessant und sehr schön zu lesen. Ich habe mich dann einmal komplett durch diese Seite gelesen, und dabei kam mit der Gedanke, dass man damit etwas machen muss.
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